26.05.1637 Krieg gegen die Pequot-Indianer - wissenschaft.de
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26.05.1637

Krieg gegen die Pequot-Indianer

Die Pequot waren das dominante Volk im südöstlichen Connecticut und konkurrierten heftig mit den benachbarten Völkern der Narraganset und Mohegan um eine Ausweitung ihres Territoriums. Als die europäischen Siedler kamen, schlossen die indianischen Ureinwohner Verträge mit ihnen, rangen um den größtmöglichen Einfluss im Handel mit Pelzen und anderen europäischen Gütern und tauschten gegen diese indianische Perlen aus Muscheln und Seeschnecken, die begehrten „Wampum“. Die Pequot verbündeten sich schließlich mit den Niederländern, die Mohegan hingegen mit den Engländern. Die Rivalitäten im Tal des Connecticut River wurden immer größer, es kam zu einer Reihe von gegenseitigen Übergriffen, bis schließlich die Kolonie von Connecticut den Pequot den Krieg erklärte.

90 Engländer und mehrere hundert verbündete Mohegan, Niantic und Narraganset zogen unter der Führung von Captain James Mason an den Mystic River (im Südosten Connecticuts). In der Nacht des 26. Mai 1637 griffen sie dort ein mit Palisaden befestigtes Pequot-Dorf an. Mason gab den Befehl, das Dorf in Brand zu stecken und die Ausgänge zu versperren. 400 bis 700 Männer, Frauen und Kinder, die Schätzungen variieren, sollen bei diesem „Mystic-Massaker“ ihr Leben verloren haben. Von den Pequot blieben nur mehr kleinere Gruppen übrig, die sich verstreuten und entweder getötet oder von anderen Stämmen aufgenommen wurden.

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Teu|fe  〈f. 19; Bgb.〉 Tiefe

gie|ren  〈V. i.; hat〉 1 nach etwas od. jmdm. ~ heftig begehren, verlangen 2 〈Mar.〉 infolge Seegangs nicht geraden Kurs halten ... mehr

♦ Mi|kro|ma|nie  〈f. 19; unz.; selten〉 Kleinheitswahn, wahnhafte Selbstunterschätzung

♦ Die Buchstabenfolge mi|kr… kann in Fremdwörtern auch mik|r… getrennt werden.
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