27. März 1513 Land der ewigen Jugend? - wissenschaft.de
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27. März 1513

Land der ewigen Jugend?

Der spanische Konquistador Juan Ponce de León brach 1513 zur Erforschung der Gebiete nördlich von Kuba auf. Am 27. März 1513 sichtete er Festland, das er la florida, „die Blühende“, nannte: Ponce de León war auf Nordamerika mit dem heutigen Florida gestoßen, das er für eine Insel hielt. Nach dem Tod des Entdeckers mehrten sich die Berichte, er sei auf der Suche nach den „Wassern von Bimini“, dem sagenumwobenen Jungbrunnen, gewesen. In einem Bericht des Gonzalo Fernández de Oviedo heißt es gar, Ponce de León habe in dem mythischen Gewässer seine Impotenz kurieren wollen.

Der Entdecker jedenfalls ging an der Nordostküste des heutigen Bundesstaates an Land, segelte dann die Küste entlang weiter nach Süden, umrundete die Florida Keys und setzte seine Fahrt entlang der Westküste fort. Der erste Europäer auf Florida war er aber wohl nicht, denn er traf auf Einheimische, die des Spanischen mächtig waren. Dafür entdeckte er den Golfstrom, der bald zur bedeutendsten Seeverbindung zwischen der Karibik und Spanien wurde. 1521 segelte Ponce de León mit 200 Mann abermals nach Florida, um es zur spanischen Kolonie zu machen – und scheiterte am Widerstand der Indianer. Der Konquistador wurde durch einen giftigen Pfeil an der Schulter verletzt und starb kurz darauf in Havanna.

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