11. Februar 1858 Marienerscheinung in Lourdes - wissenschaft.de
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11. Februar 1858

Marienerscheinung in Lourdes

„Ich habe ein Licht gesehen und dann ein weiß gekleidetes Mädchen mit einem blauen Gürtel und einer gelben Rose auf jedem Fuß.“ Mit dieser farbenfrohen Schilderung beginnt die Geschichte des bedeutendsten Marienwallfahrtsorts in Europa. Lourdes, ein kleiner französischer Flecken am Fuß der Pyrenäen mit 3300 Einwohnern, erlebte an diesem kalten Februartag das, was Stadtplaner heute einen „tourismuspolitischen Glücksfall“ nennen würden. Für alle gläubigen Menschen war und ist es schlicht: ein Wunder. Es sollte nicht das einzige bleiben, doch zunächst war niemandem klar, was diese Vision wirklich bedeuten würde – am wenigsten Bernadette Soubirous selbst. Das zehnjährige Mädchen aus einer armen Müllerfamilie war beim Brennholzsammeln zufällig in eine kleine Grotte geraten und dort „erschien“ ihr die oben beschriebene junge Dame. Noch weitere 17 mal kam es zur Begegnung mit der weiblichen Figur, bald sprach sie sogar mit Bernadette. Als nach einigen Tagen am Grund der Grotte sogar eine Quelle zu entspringen begann, wollten zumindest die zahlreichen Neugierigen aus dem Dorf die Skepsis der Obrigkeit und der Journalisten nicht mehr teilen, wenn diese fragten: „Ist Bernadette krank?“ Inzwischen macht Lourdes gesund – 65 Spontanheilungen von Hirnhautentzündung bis zu bösen Geschwulsten sind offiziell von der katholischen Kirche anerkannt. Bernadette ist seit 1933 heilig gesprochen. Und aus Lourdes wurde die drittgrößte Hotelstadt Frankreichs.

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