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Zeitpunkte

Tiberius triumphiert

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Durch militärische Versiertheit konnte Tiberius diverse Brandherde am Rand des Römischen Reichs ersticken (Marmorstatue, 1. Jahrhundert). AKG / Eric Vandeville

Um ein Haar hätte Tiberius, der Adoptivsohn von Kaiser Augustus, Roms Traum verwirklicht: ein römisches Germanien bis zur Elbe. Gerade als er gegen die letzten Gegner des Gebiets ziehen wollte, erreichte ihn jedoch eine Schreckensmeldung: Der Balkan war in Aufruhr! Über Jahrzehnte hatte Rom den Alpenraum und die Völker südlich der Donau „befriedet“, und nun hatten sich diese Völker plötzlich erhoben; vermutlich aus Verzweiflung über drückende Steuern und einen ungerechten Statthalter. In Eilmärschen zog Tiberius nach Süden. Doch dieser Aufstand führte Rom an den Rand seiner Existenz. Selbst Tiberius, Roms fähigster Feldherr, rang drei lange Jahre mit diesem Gegner; erst 9 n. Chr. herrschte Friedhofsruhe. Dafür hatte Tiberius 15 Legionen sowie Reitereinheiten und Hilfstruppen benötigt – weit über 100 000 Mann und damit fast die Hälfte aller Soldaten, die das gesamte Römische Reich verteidigten.

Einen Triumph hatte sich Tiberius mehr als verdient, aber wieder machte ihm eine Schreckensmeldung einen Strich durch die Rechnung: Der Statthalter Germaniens, Varus, war mit dreien seiner Legionen und zahlreichen Hilfstruppen niedergemetzelt worden. Germanien östlich des Rheins rebellierte. Kein günstiger Moment für einen Triumph. Zunächst galt es, in Germanien Rache zu üben. Erst Ende des Jahres 12 n. Chr. konnte Tiberius endlich seinen Triumph über Pannonier und Dalmatier feiern. Germanien hatte Rom unterdessen allerdings verloren.

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Im|pre|sa|rio  〈m. 6; Pl. a.: –sa|ri〉 Theater– u. Konzertunternehmer, jmd., der für einen Künstler Konzerte, Gastspiele usw. arrangiert, die Verträge für ihn vorbereitet u. für den reibungslosen Ablauf sorgt [ital., ”Unternehmer“]

süß  〈Adj.; –er, am –es|ten〉 1 wie Zucker od. Honig (schmeckend) 2 wie Blüten, Backwerk (riechend) … mehr

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