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7. Oktober 1571

Schlacht von Lepanto

Mit der Ausbreitung des Osmanischen Reichs seit dem Spätmittelalter waren nicht nur weite Teile Ost- und Südosteuropas, sondern auch das Mittelmeer fest unter die Herrschaft des Halbmonds geraten. Als die Osmanen 1570 auch das venezianische Zypern eroberten, schlossen sich der Papst, Spanien und Venedig im Mai 1571 zur Heiligen Liga zusammen. Sie vereinte das Ziel, die osmanische Übermacht im Mittelmeer zu brechen.

Schon wenige Monate später trafen vor der Meerenge von Lepanto die Flotten der Heiligen Liga und der Osmanen aufeinander. Die Verbündeten unter dem Oberbefehl Don Juans de Austria hatten 211 Schiffe, der Gegner unter Ali Pascha 260 Schiffe aufgeboten. Trotz ihrer Überzahl waren die Osmanen den neuartigen venezianischen Galeassen nicht gewachsen. Diese Kriegsschiffe waren mit schweren Waffen bestückt, konnten nach allen Richtungen feuern und waren durch ihre außergewöhnlich hohen Bordwände kaum zu entern. Über 30 000 Tote und den Verlust fast all ihrer Schiffe hatten die Osmanen nach der Schlacht zu beklagen, Don Juan de Austria triumphierte als glänzender Sieger. Der Glaube an die Unbesiegbarkeit der Osmanen war gebrochen. Diese zogen sich fortan auf den östlichen Teil des Mittelmeers zurück und überließen den westlichen Teil Spanien, Malta und Venedig.

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