12.08.1687 Schlacht von Mohács - wissenschaft.de
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12.08.1687

Schlacht von Mohács

Mohács im Süden Ungarns sowie der nahe Berg Harsány sind im kollektiven Gedächtnis der Ungarn tief eingebrannt. Zweimal fanden dort entscheidende Schlachten statt, beide gegen die Osmanen. 1526 gelang den Türken ein Sieg über das ungarische Heer, eine Niederlage, die den Zerfall des ungarischen Reichs zur Folge hatte und später zum nationalen Trauma stilisiert wurde. 1687 kam es im „Großen Türkenkrieg“ erneut zur Schlacht. Nachdem die Osmanen 1683 Wien vergeblich belagert hatten und den deutsch-polnischen Truppen am Kahlenberg unterlegen waren, starteten die Habsburger eine Gegenoffensive. Das kaiserliche Heer Leopolds I. mit Karl V. von Lothringen an der Spitze drängte die Türken in den folgenden Jahren immer weiter zurück, die Rückeroberung ganz Ungarns schien greifbar.

Am 12. August 1687 kam es in der Gegend von Mohács nahe dem Dorf Nagyharsány zur Entscheidungsschlacht, als der Großwesir Süleiman Pascha den linken Flügel des kaiserlichen Heeres angriff. Den Habsburgern und ihren Verbündeten gelang ein Sieg über die Angreifer, die fast 10 000 Tote beklagen mussten und große Teile ihrer Artillerie sowie ihren Tross verloren. In der Folge gelang den Habsburgern die Rückeroberung großer Gebiete bis nach Kroatien, Serbien und Rumänien.

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