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06.10.105 v. Chr.

Sieg der Kimbern und Teutonen

Möglicherweise waren die Kimbern Opfer der Naturgewalten: Den antiken Quellen zufolge verließ diese germanische Gruppe ihre Heimat Jütland wegen der vielen Flutkatastrophen. Jedenfalls suchten die Kimbern ihr Glück im Süden, wo sie plündernd die Alpengegend und das südliche Gallien in Angst und Schrecken versetzten. Ihnen hatten sich weitere barbarische Verbände angeschlossen, und über Jahre vermochten diesen Kriegern nicht einmal die römischen Legionen Einhalt zu gebieten.

Im Jahr 105 v. Chr. hatte Quintus Servilius Caepio sein Konsulat beendet und zog mit einem besonders großen Heer gegen die Kimbern und Teutonen. Allerdings musste er sich das Kommando mit seinem Nachfolger im Konsulat, Gnaeus Mallius Maximus, teilen. Caepio entstammte einem angesehenen alten Adelsgeschlecht und schaute demonstrativ auf seinen Kollegen, einen homo novus, herab. Bei Arausio, dem heutigen Orange in Südfrankreich, trafen die Römer am 6. Oktober auf ihre Gegner. Der arrogante Caepio weigerte sich, sein Vorgehen mit Mallius abzusprechen, so dass die beiden Kommandeure mit ihren Heeresteilen unabhängig voneinander vorgingen. Die Folge war eine der verheerendsten Niederlagen in Roms Militär‧geschichte. Doch Caepios Verhalten kam ihn teuer zu stehen: Er wurde aus dem Senat ausgeschlossen und ging ins Exil nach Smyrna, wo er starb. Die Kimbern und Teutonen besiegte wenig später ein anderer: Marius, ein begabter und ehrgeiziger Aufsteiger ohne vornehme Familie.

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