4. Juni 1039 Tod des ersten Salierkaisers - wissenschaft.de
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4. Juni 1039

Tod des ersten Salierkaisers

Bereits am 3. Juni, dem Pfingsttag des Jahres 1039, den Konrad II. in Utrecht feierlich beging, verspürte der Kaiser heftige Schmerzen. „Doch verbarg er seine Beschwerden, um die Festtagsfreude nicht zu verderben.“ Nach Gebet, Beichte und Abendmahl nahm er am nächsten Tag unter Tränen Abschied von seiner Gemahlin Gisela und seinem Sohn Heinrich und starb. 30 Tage nach seinem Tod wurde Kaiser Konrad II. in der Vierung des Speyrer Mariendoms beigesetzt. Schon zu Lebzeiten hatte er sich bewußt gegen die bisherige salische Hausgrablege Worms entschieden und in Speyer den Grundstein für einen neuen, prächtigen Dom legen lassen. Vieles spricht dafür, daß Konrad den Bau bewußt als neue Grab?lege und Memorialzentrum für die salische Kaiserdynastie konzipiert hat. Anders als bei seinen ottonischen Vorgängern nämlich findet sich bei ihm, dem ersten salischen Kaiser, ein besonders ausgeprägtes Hausbewußtsein. Allen nachfolgenden salischen Herrschern diente der Speyrer Dom als Begräbnisort, den sie zur heutigen beeindruckenden Größe ausbauten. Doch während das salische Königshaus 1125 mit dem Tod Heinrichs V. erlosch, steht der Speyrer Dom nach über 900 Jahren noch immer.

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