24. September 768 Tod König Pippins - wissenschaft.de
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24. September 768

Tod König Pippins

König Pippin III. hatte seinen Söhnen den Weg gut bereitet. Kurz nachdem man ihn nach seinem Tod am 24. September 768 im Königskloster St. Denis beigesetzt hatte, wurden Karl und Karlmann zu Königen erhoben. Während Karlmann bereits 771 starb, ging sein Bruder Karl als „der Große“ in die Geschichte ein.

Dazu hatte sein Vater entscheidend beigetragen. Pippin war zwar faktisch der mächtigste Mann im Frankenreich, aber wie sein Vater Karl Martell zunächst nur Hausmeier, oberster Hofbeamter, gewesen. Mit Unterstützung des Papstes setzte er den letzten merowingischen König Childerich III. ab und ließ sich 751 in Soissons zum Frankenkönig erheben. Pippins Politik stand ganz im Zeichen der Zusammenarbeit mit dem Papsttum. Im Jahr 754 erhielt er den Ehrentitel eines patricius romanorum; das Königtum des Karolingers war vom Papst legitimiert worden. Die „Pippinische Schenkung“ von ehemals langobardischen Gebieten an den Papst, die die Grundlage für den späteren Kirchenstaat bildeten, festigte das Bündnis noch.

Darauf konnte Karl der Große aufbauen, der nicht allein die „Romanisierung“ des Reiches in Fragen des Glaubens und der Liturgie weiter vorantrieb, sondern 800 aus der Hand des Papstes die Kaiserkrone empfing.

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