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229 v. Chr.

Rom gegen die Illyrerin Teuta

An der Ostküste der Adria siedelten in der Antike die Stämme der Illyrer. Nur wenig wissen wir von ihrer Sprache und Kultur, aber als Küstenbewohner lebten sie von der Seefahrt – ob als Händler oder Piraten, war eine Frage des Standpunktes. Der illyrische König Argon bemühte sich, sein etwa im heutigen Albanien liegendes Herrschaftsgebiet mit allen Mitteln zu vergrößern. Nach seinem Tod 231 v. Chr. setzte seine Witwe Teuta diese Politik im Namen ihres minderjährigen Sohnes fort.

Doch Überfälle auf Handelsschiffe waren ein Dorn im Auge Roms, so dass der Senat eine Gesandtschaft zu Teuta schickte. Die Königin gab sich kooperativ, lehnte aber jede Verantwortung für das Handeln einzelner Piraten ab. Als einer der römischen Gesandten auf dem Heimweg ermordet wurde, war das Maß voll; Rom erklärte Teuta den Krieg. 229 v. Chr. wurden zum ersten Mal römische Soldaten über die Adria gesandt; 20 000 Infanteristen und 200 Reiter sowie eine Flotte von 200 Schiffen brachen in kürzester Zeit jeden Widerstand. Teuta hatte ein so massives Vorgehen nicht erwartet. Sie musste einem Friedensvertrag zustimmen, der ihr Reich stark beschnitt. Doch der Frieden hielt nicht lange, es folgte der zweite Illyrische Krieg. Wieder gewann Rom, trat aber in einer Kettenreaktion eine ganze Serie von Kriegen mit Makedonien, Illyriens südlichem Nachbarn, los. Teuta hatte da schon lange abgedankt.

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