Wissenschaftsbild der Woche

Wissenschaftsbild der Woche

21.09.2017

Ein Stern mit Schale

Die Astronomen der Europäischen Südsternwarte überraschten schon häufiger mit erstaunlichen Aufnahmen – nun ist ihnen mit dem Radioteleskop ALMA (Atacama Large Millimeter/submillimeter Array) in Chile eine weitere wichtige Beobachtung gelungen. Im südlichen Sternbild Luftpumpe, lateinisch Antlia, entdeckten sie einen roten Stern, von dem eine Blase aus Materie abstrahlt. Der Stern namens U Antliae ist ein Kohlenstoffstern. Das heißt, er ist kühl, leuchtet sehr hell und befindet sich in der Endphase seines Lebens. Wie die Astronomen vermuten, verringerte sich vor ungefähr 2700 Jahren die Masse des Sterns. Die verlorene Materie bildet heute eine Art Schale um den Stern.

Mithilfe von ALMA können die Astronomen Bilder mit unterschiedlichen Wellenlängen im Millimeter- und Submillimeterbereich anfertigen. So ließ sich auch die Struktur der Blase um U Antliae sehr viel differenzierter abbilden als bisher. Im Foto oben zeigen die verschiedenen Farben, wie sich die Materie in der Schale bewegt. Blau gibt Material wieder, das zwischen der Erde und dem Zentralstern liegt und sich zur Erde hin bewegt. Rot eingefärbtes Material treibt vom Stern weg, aber nicht in Richtung Erde.

Foto: ALMA (ESO/NAOJ/NRAO)/F. Kerschbaum

© wissenschaft.de - Ruth Rehbock/Karin Schlott
21.09.2017

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Geschichten für den Umweltschutz weiter

Tierischer Blick für Farben weiter

Drei-Generationen-Haus im Orion weiter

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Moleküle aus der Supernova weiter

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Frosch mit Durchsicht weiter

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Forschungsstation als Bewegungskünstler weiter

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Die Drachen im Insektenreich weiter

Regenwald im Radarblick weiter

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Schnell-Schnapper-Spinne weiter

Einblick ins Gedächtnis weiter

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Gefärbte Tumorgenese weiter

Bedeutende Bernstein-Blüte weiter

Winzig und weltweit einzigartig weiter

Demografie der Milchstraße weiter

Himmelszelt des Südens weiter

Wasserstoffblonde Himmelskarte weiter

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Vom schönen Schwan zum hässlichen Entlein weiter

Biene mit Huckepack-Sensor weiter

Die kleinste Schnecke der Welt weiter

Blutroter Weltraum-Hummer weiter

Mikrohirn im Makroblick weiter

Kosmischer Schmetterling weiter

Fleischfressender Facebook-Fund weiter

Von wegen Roter Planet weiter

Wunderwesen unter Wasser weiter

Lebensspuren unter Glas? weiter

Springspinne mit Sonnenbrille weiter

Feuerwerk zum Jubiläum weiter

Meister des Unsichtbaren weiter

Psychedelische Impression weiter

Von der Sonne kommt die Kraft weiter

Fruchtbare Fruchtfliegen weiter

Insektenforscher spielen Lego weiter

Erde in der dritten Dimension weiter

Gehörnte Neuentdeckung weiter

Gefährliche Schönheit weiter

Mikroskopische Strömungen weiter

Farbenprächtiger Grünspecht weiter

Tödliche Schönheit aus dem Meer weiter

 

 

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Ameisenklein und bunt erscheinen die Schiffscontainer aus der Luft. Sie vermitteln einen Eindruck, wie riesig der Hafen von Antwerpen eigentlich ist. Ein Anblick, der sich so nur von oben bietet. Der Bildband "Overview" zeigt, wie eindrucksvoll unser Planet aus dem All aussieht, aber auch wie stark der Mensch die Erde verändert hat. weiter

Bedrohte Verwandte

Droht ein Massensterben der Primaten? Eine groß angelegte Studie kommt zu diesem Schluss. Mittlerweile sind rund 60 Prozent aller Affenarten vom Aussterben bedroht, weil der Mensch die Lebensräume der Tiere zerstört. Doch noch ist Zeit, die Vielfalt der Primaten zu retten. Unsere Bildergalerie bietet einen Einblick in die Welt der Affen. weiter

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Wo genau liegen die Bissago-Inseln? Und wie sieht es dort aus? Der "Satelliten Weltatlas" gibt Antwort auf beide Fragen – nicht nur für die Bissago-Inseln von Guinea-Bissau, sondern auch für viele weitere Regionen. Karten und Satellitenbilder laden ein auf eine Weltreise vom heimischen Wohnzimmer aus. weiter

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Einen Tatort komplett einpacken und an einem anderen Ort wieder aufbauen. Das geht – in der "Cave" des Stuttgarter Höchstleistungszentrums. Dazu werden Laserscan-Aufnahmen in einen Glaskubus projiziert und ein realer Ort  in 3D nachgestellt. Thomas Link, Fotograf für bild der wissenschaft, hat die Cave mit seiner Kamera besucht. weiter

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Harte Nuss
Rätsel: Berühmte Entdecker gesucht

 

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Der Autor ist ein brillant schreibender Wissenschaftler, der keinen Zweifel daran lässt, dass Tiere Freude, Liebe, Angst und Eifersucht fühlen und dass sie denken können.

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