Hethiter – die vergessene Weltmacht - wissenschaft.de
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Hethiter – die vergessene Weltmacht

Sie boten dem großen Ägypter Ramses II. Paroli, schufen den ersten Friedensvertrag, gaben politisch Verfolgten Asyl und beherrschten den halben Orient. Und: Die kulturellen Innovationen der Hethiter sind verblüffend modern.

Der Großkönig packte seine persönlichen Sachen und Preziosen zusammen, ließ Palast und Tempel noch einmal kehren, schloss sein Reich ab und ging davon. Niemand weiß wohin. Dies begab sich um 1200 v.Chr. Die märchenhafte Schlusspointe beendet die Geschichte des denkwürdigsten Reiches im Alten Orient – nach 500 Jahren machtvoller Präsenz hörte das Großreich der Hethiter auf zu bestehen. Der Abschied aus der Geschichte war so perfekt, dass die anatolische Supermacht über 3000 Jahre komplett aus dem historischen Gedächtnis der Menschheit verschwand. Schon die griechischen Geschichtsschreiber wussten nichts vom „Land Hattusa“ , das einst sogar dem großen Ramses II. Paroli geboten hatte. Erst Türkei-Reisende Mitte des 19. Jahrhunderts brachten vage Nachrichten von Felsreliefs und Inschriften einer unbekannten Kultur in Zentralanatolien mit nach Europa. Es dauerte rund 120 Jahre, bis die Sprachforscher die Inschriften wirklich verstehen konnten. Seit rund 30 Jahren macht die Entzifferung von hethitischen Texten zügig und stetig Fortschritte. Heute können die Forscher ein recht präzises Bild von der zweiten Supermacht der Bronzezeit zeichnen: Es kommt neben den üblichen Herrschaftsgeschichten eine kulturelle Leistung zum Vorschein, die ohne Parallelen ist, im schroffen Gegensatz zu allen anderen altorientalischen Gesellschaften steht und in Teilen absolut modern anmutet. Suppiluliuma II. hieß der abschließende Großkönig von Hattusa. Er beendete eine Erfolgsgeschichte, die rund ein Jahrtausend zuvor begonnen hatte. Indoeuropäische Völkerschaften von irgendwo aus dem Norden – vom Schwarzen Meer oder vom Kaspischen Meer, man weiß es nicht so genau – wanderten offenbar gewaltfrei etwa ab 2500 v.Chr. in Zentralanatolien ein. Sie infiltrierten ein bestehendes „Land Hatti“, in dem sie um 1700 unter Großkönig Anitta den ersten Hethiterstaat, das „Land Hattusa“ gründeten – benannt nach der gleichnamigen Hauptstadt, heute Bogazköy 150 Kilometer östlich von Ankara. Nach ersten Eroberungszügen, die 1531 v.Chr. bis nach Babylon führten, versank das Reich, durch innerdynastische Querelen geschwächt, in Agonie und wurde von den anrainenden Kaskäern im Norden, den Hurritern (Mitanni-Reich) im Osten und vom Land Arzawa im Westen eingekeilt. Um 1500 v.Chr. eröffneten die wieder erstarkten hethitischen Großkönige eine zweite Expansionsrunde. In der Blüteperiode, der „Großreichszeit“ im 14. und 13. Jahrhundert, beherrschten die Hethiter fast die gesamte heutige Türkei, große Teile von Mesopotamien und Nordsyrien bis zum Mittelmeer, inklusive Zypern. Diese zweite Expansion der Hethiter brachte ein völlig neues Element in die menschliche Geschichte: die Vertragspolitik. Die umliegenden Staaten wurden zum großen Teil nicht mehr militärisch erobert, sondern per Vertrag „angegliedert“ . Eine Idee, die Dr. Eva Cancik-Kirschbaum für „einfach genial“ hält. Die Altorientalistin am Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik der Berliner Humboldt-Universität sieht das pragmatisch: „Der Aufwand, mit dem dieser Staatenverbund errichtet wurde, war minimal – also volkswirtschaftlich ziemlich gut.“ In den Staatsverträgen finden sich keine erpresserischen Tributforderungen der Zentralmacht, die die neuen Länder hätten ausbluten lassen – im Gegensatz etwa zur Politik der nachfolgenden Assyrer. Der Großkönig von Hattusa ließ auch meist die innere Souveränität der Gliedstaaten unangetastet – der eingesessene Herrscher blieb im Amt, er rückte, wenn er sich wohl verhielt, sogar in die Entscheidungsgremien des hethitischen Kernstaates auf. Nur der außenpolitische Freiraum des neuen Bundesgenossen wurde eingeschränkt. Dennoch konnte zum Beispiel der Teilstaat Halpa (heute Aleppo) weiterhin mit dem Hattusa-Kontrahenten Assyrien regen Handel treiben. Erst als es zu offenen Feindseligkeiten zwischen Hattusa und Assur kam, verhängte die anatolische Zentrale ein Handelsembargo gegen Assyrien. „Hier werden föderative Strukturen sichtbar“, fasst Prof. Frank Starke die unzähligen Texte und Textbruchstücke auf hethitischen Keilschrifttafeln zusammen, die er sich zu diesem Thema in den letzten Jahren erarbeitet hat. Dem Sprachforscher an der Universität Tübingen fällt dabei als Novum in der altorientalischen Geschichte der „ausgeprägte Wille zur Dezentralisierung“ auf. Und noch etwas findet der Philologe bemerkenswert: Die Staatsverträge wurden nicht zwischen dem Herrscher des neuen Bundeslandes und dem hethitischen Großkönig abgeschlossen, sondern mit dem „Land Hattusa“. Die Hethiter hatten offensichtlich eine Staatsidee, die über die Person des Großkönigs hinausging – eine weitere politische Innovation in der Menschheitsgeschichte. Was war Henne, was war Ei? Eng verbunden mit dieser Staatsauffassung war die erste Verfassung der Welt. Eine solche Beschreibung der Staatsorgane und die Abgrenzung ihrer Kompetenzen legte sich das erstaunliche Reich schon in althethitischer Zeit mit dem so genannten Telipinu-Erlass zu: Großkönig Telipinu (um 1500 v.Chr.) wusch seiner königlichen Sippe darin den Kopf, indem er ihr klar machte, dass Hattusa immer dann schwach wurde, wenn die Sippe uneinig war. Das war sie in der Vergangenheit oft und teilweise mörderisch. Das politische Denken der Hethiter, so liest es Starke aus den Inschriften, war geprägt von Einigkeit, Loyalität und Verantwortungsbewusstsein. Woher sie das hatten, weiß auch er nicht: „Das war von Anfang an so.“ Aber die Aufteilung der Macht im Hethiterland kennt er genau. Die drei Staatsorgane waren: •der König als Person, aber darüber hinausgehend das Königtum als übergeordnete und anhaltende Idee •„die Gemeinschaft“, der „Panku“ – dieser rekrutierte sich aus der königlichen Sippe, also aus der Verwandtschaft des Königs und deren Verwandtschaft und deren Verwandtschaft. •„die Großen“ – die engere Königsfamilie, meist Brüder und Söhne, die Ministerfunktion hatten und Sonderberater oder militärische Kommandoführer waren. Frank Starke setzt die drei Gruppen in Position: „Die Macht im Staate hatte die königliche Sippe. Die Mitglieder des Panku saßen an den Schaltstellen des Staates. Der König berief als Primus inter Pares den Panku ein, in dessen Sitzungen die grundlegenden Dinge des Staates geregelt wurden. Die Herrscher der assoziierten Bundesländer waren gleichberechtigte Mitglieder dieses Gremiums.“ Mit heutigen Begriffen könnte man den Panku als eine Art – freilich nicht demokratisch legitimierten – Bundesrat bezeichnen. Der König wäre dementsprechend mit dem Bundeskanzler zu vergleichen. Die Großen hätten als Exekutive eigenständig Aufgaben zu verantworten. Sowohl der Großkönig als auch die Großen unterlagen der Gerichtsbarkeit des Panku, somit hatte dieser auch die Funktion eines Verfassungsgerichts. Der König konnte seinen Nachfolger vorschlagen, bestätigen musste ihn der Panku, was nicht immer geschah. Diese Kompetenzabgrenzungen legt der Telipinu-Erlass fest – ziemlich erfolgreich offenbar, denn zumindest in den Grundzügen hatte er Bestand bis zum Niedergang des Reiches 300 Jahre später, als der königlichen Sippe Einigkeit, Loyalität und Verantwortungsbewusstsein wieder einmal abhanden kamen. Daneben regelt die Verfassung – etwas verwunderlich – die Versorgung der Städte und das Verhalten gegenüber der einfachen Bevölkerung. Schließlich verbietet das hethitische Grundgesetz die Zauberei. Die etwas andere Lebensauffassung der Hethiter spiegelt sich auch in ihrer Geschichtsschreibung und den Kriegsberichten. Ihre Historiografie stand jeweils unter einem Motto – es ging etwa um die Taten des Vaters oder um die ersten zehn Jahre des jetzigen Königs. Und es wird stets berichtet, was die anderen Großen für das Land Hattusa geleistet hatten. „So etwas findet man in keiner anderen orientalischen Chronik“, konstatiert Starke, „da geht es immer nur um den König, der Rest bleibt ohne Profil.“ Und während der assyrische König Sargon II. seine gesamte Siegesstele mit 430 Keilschriftzeilen über die Gemetzel während seines Feldzuges gegen Urartu füllt, interessieren sich die königlichen Geschichtsschreiber in Hattusa kaum für die militärischen Aktionen. „Die haben aufgeschrieben, wie ein Konflikt zu Stande kam, welche Verhandlungen vorher geführt wurden und warum die Sache letztlich gescheitert ist“, puzzelt Hethiter-Kenner Starke aus den Tonscherben-Texten. Konkret: 18 Zeilen widmet Großkönig Mursilis II. der Vorgeschichte seiner Auseinandersetzung mit dem Kaskäer Pihhunija, 5 Zeilen dem Feldzug und seinen Folgen. Dass die Hethiter Krieg zur Durchsetzung ihrer Interessen jedoch keineswegs scheuten, zeigt der militärische Zusammenprall der beiden Supermächte im Orient des 13. Jahrhunderts: Ägypten hatte sich von der Fremdherrschaft der Hyksos befreit, der junge Ramses II. wurde expansiv. Es ging ganz handfest um die Vorherrschaft in Syrien, durch das alle wichtigen Fernhandelswege liefen. Die Schlacht von Kades (1275 v.Chr.) brachte den Pharao an den Rand einer militärischen Katastrophe, die Hethiter nutzten, aus welchen Gründen auch immer, die Chance eines vollständigen Sieges nicht. Diesem Umstand verdankt die Welt den ersten internationalen Friedensvertrag. Die Verhandlungen waren durchaus schwierig, schließlich gab es keine Vorbilder, zudem verzögerten Seuchen und ein Thronwechsel in Hattusa den Abschluss. Nach 16 Jahren tauschten die Könige dann ihre auf Silberplatten gravierte Übereinkunft aus. Man nannte sich gegenseitig „Bruder“, überbrachte horrende Geschenke und versprach sich Beistand. Zur Festigung der Bande wurden im Laufe der Jahre gleich zwei hethitische Prinzessinnen mit Ramses II. verheiratet. Wie im Reich Hattusa sollte auch bei diesem internationalen Abkommen alles „in der Familie bleiben“. Kritische Punkte wurden jedoch nicht ausgespart: Asylsuchende zum Beispiel, denen in ihrer Heimat der Tod drohte, durften nicht ausgeliefert werden. „Die Idee der Koexistenz, die in diesem Vertrag zum Ausdruck kommt, ist neu“, charakterisiert Eva Cancik-Kirschbaum das Vertragswerk. Und: „Das macht das hethitische Reich aus: diese merkwürdige Mischung aus Altem Orient und hochmodernen Ideen, zu denen wir keine Parallelen in der damaligen Zeit haben.“ Die viel zitierte hethitische Toleranz gegenüber allen Göttern in den Bundesstaaten (Land der tausend Götter) ist dafür ebenso ein Beispiel wie die Rechtsprechung im Land Hattusa: Die Todesstrafe war praktisch abgeschafft, nur der König durfte sie genehmigen. Und im Strafrecht galt nicht mehr das altorientalische Prinzip der Rache (Auge um Auge), sondern die Idee von Wiedergutmachung und Buße. Schließlich: Die Königin spielte eine aktive Rolle im Staatsgeschehen, sowohl als Ehefrau als auch – nicht immer konstruktiv – als Königswitwe unter dem Nachfolger. Ehescheidungen waren für Mann und Frau weitgehend problemlos möglich. Warum waren die Hethiter so anders als die sie umgebenden Völker? „Wir wissen nicht, wie diese Ideen entstanden sind“, zuckt Frank Starke bedauernd die Achseln, „sie waren von Anfang an vorhanden. Vielleicht hängt es mit dieser besonderen Herrschaftsstruktur der Hethiter zusammen.“ Eva Cancik-Kirschbaum versucht es so: „Die Hethiter haben aus ihrer Umgebung alles aufgesogen wie ein Schwamm. Sie hatten eine unglaubliche Fähigkeit Dinge zu adaptieren und dann weiter zu entwickeln.“ Die Berliner Keilschriftexpertin präzisiert: „Die Hethiter haben zum Beispiel diese völlig unpraktische Keilschrift von den Babyloniern übernommen und so zurechtgestutzt, bis sie für ihre Bedürfnisse für eine syllabische (Silben) Schrift genutzt werden konnte – die Babylonier sind nie auf diese Idee gekommen.“ Und das ewige Babylon war – unabhängig von der jeweiligen politischen Machtkonstellation – stets das geistig-kulturelle Zentrum des Alten Orients. Hattusa, die anatolische Metropole fernab aller etablierten Zentren, hatte sich im Lauf der Jahrhunderte gewaltig geschmückt – mit prunkvollen Palästen, titanischen Tempeln und wegweisenden Wassersystemen. In den Grabungen der letzten Jahre hat Dr. Jürgen Seeher vom Deutschen Archäologischen Institut den „ Staatsschatz“ gefunden – Getreidespeicher, die 30000 Menschen ein Jahr lang hätten ernähren können. Gold, Silber, Edelsteine, kostbare Figuren und teures Kultwerkzeug fehlen. Die Stadt war leergeräumt. Hattusa wurde „nicht im Zenit seiner Macht erobert, sondern nach und nach aufgegeben; es wurde nicht zerstört, es ist verfallen“, resümiert Seeher den Stand der archäologischen Forschung (siehe letzter Beitrag „Der Großkönig zieht aus“). Die Eliten waren weggezogen, eine ärmliche Bevölkerung räumte die letzten Reste einstiger Größe weg. Fremde Eindringlinge hatten nichts mehr zu gewinnen, sie zündelten und zogen wieder ab. Wohin aber hatten sich Großkönig, die Großen, die Gemeinschaft – samt Beamtenapparat und Priesterheeren – abgesetzt? „Wir wissen es nicht“, gesteht Frank Starke. Noch nicht, sollte man hinzufügen. Denn Archive der Endzeit hat man noch nicht gefunden. Sicher ist, dass nach dem Zerfall der Zentralmacht drei Königreiche die Nachfolge des Großkönigs von Hattusa beanspruchten: Karkemis, Tarhuntassa und Mira (siehe Karte). In diesen drei Ländern wurde hethitische Tradition bis ins achte vorchristliche Jahrhundert fortgesetzt. Irgendwann zerfielen sie in die orient-typischen Kleinkönigtümer. Die Residenz des hethitischen Nachfolge-Königreiches Mira haben die Archäologen bislang nicht eindeutig lokalisiert, Prof. Starke verlegt sie nach Abasa, dem klassischen Ephesus. Die Metropole von Tarhuntassa ist überhaupt noch nicht wiedergefunden worden. Karkemis ist bekannt, kann aber nicht ausgegraben werden – es liegt exakt auf der Grenze der miteinander hadernden Staaten Türkei und Syrien. So bleibt das Schicksal von Exil-Großkönig Suppiluliuma II. weiterhin im Dunkeln. Der Nachruhm der hethitischen Könige war sowieso auf die Annalen beschränkt. Denn der leibliche König wurde nach seinem Ableben „rasch und bescheiden“ (Starke) verbrannt und beerdigt. Die Totenrituale für den König als Staatsidee – manifestiert durch eine Puppe – dagegen dauerten 13 Tage. Aber kein Mausoleum, keine Pyramide, kein heiliger Hain künden von der Mehr- oder Minder-Größe der hethitischen Könige – noch so eine Besonderheit dieses bemerkenswerten Reiches. Auch wenn TV-Teams und Grabräuber nach den Goldschätzen in Königsgrüften suchen, ist Starke sicher: „Man wird nichts finden.“ Kompakt Die Hethiter waren die zweite Supermacht des Alten Orients. 3000 Jahre lang waren sie aus dem kulturellen Gedächtnis der Welt verschwunden. Erst seit rund 50 Jahren kann man die Schrift der Hethiter lesen. Die Archäologen haben erst eine Hand voll hethitischer Städte gefunden. König Davids Sündenfall „EINES ABENDS ERHOB sich David von seinem Lager und erging sich auf dem Dach des königlichen Palastes. Da sah er vom Dache aus, wie ein Weib sich badete, und das Weib war schön.“ Damit nahm das Unglück seinen Lauf, und die Nachwelt verdankt dem folgenden Seitensprung des israelitischen Königs den einzigen antiken Hinweis auf die Hethiter. Denn Bethseba, die schöne Badende, war „das Weib des Hethiters Urias“. Das Alte Testament erzählt im 1. Buch Samuel in Kapitel 11 die Tragödie weiter: Bethseba wurde umgehend schwanger. Um Unannehmlichkeiten aus dem Weg zu gehen, gab David seinem Feldherrn Joab den Befehl, den Hethiter Urias bei der Belagerung von Rabba an die vorderste Front zu stellen, „wo der Kampf am wildesten ist. Dann lasst ihn im Stich, damit er in der Schlacht umkomme.“ So geschah es, kurz darauf konnte Joab seinem obersten Kriegsherren melden: „…der Hethiter Urias fand den Tod.“ David nahm Bethseba in sein Haus, und sie gebar ihm einen Sohn. Doch Jahwe zürnte und ließ das Kind sterben. Der zweite Sohn der beiden wurde der sagenumwobene König Salomon, den die mythische Königin von Saba besuchte. „Es war die Bibel, nur die Bibel und kein klassischer Autor, die wenigstens den Namen einer vergessenen Kultur durch Altertum und Mittelalter in die Neuzeit gerettet hat“, konstatiert Bibelforscher Hubert Cancik. Die Hebräer bezeichneten mit dem Namen „Het“ eine Bevölkerungsgruppe, die nicht zu ihrem Volksstamm gehörte und die „neuhethitischen“ Staaten nördlich von Kanaan, also die Nachfolgestaaten des hethitischen Großreiches. „Mehr als zwanzigmal erscheint ‘Hethiter‘ als Volksname in den Völkerlisten der Bibel“, summiert Cancik. Urias und die anderen Fremdlinge au

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Aktuelle Forschungsberichte über die Hauptstadt der Hethiter unter www.hattuscha.de

Allgemeine Informationen zur Grabung und weiterführende Adressen unter: www.dainst.de/de/pro/hattuscha.html

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Lesen

Birgit Brandau, Hartmut Schickert HETHITER Piper, München 2001, € 20,35

DIE HETHITER UND IHR REICH Das Volk der 1000 Götter Katalog zur Ausstellung Theiss, Stuttgart 2002, € 29,90 (Einführungspreis) „Troia – Traum und Wirklichkeit“ Theiss, Stuttgart 2000, € 35,28

Jürgen Seeher HATTUSCHA Ein Tag in der hethitischen Hauptstadt Ege Yayinlari, Istanbul 1999 ISBN 975-807-030-4

Gisela Graichen SCHLIEMANNS ERBEN: VON DEN HERRSCHERN DER HETHITER ZU DEN KÖNIGEN DER KHMER Begleitbuch zur ZDF-Serie Lübbe, Bergisch-Gladbach 2002, € 25,46

Michael Zick

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