Kein Wort des Dankes - wissenschaft.de
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Kein Wort des Dankes

Die Max-Planck-Gesellschaft ist stolz auf die Arbeit ihrer Wissenschaftler und streicht das gerne heraus. Doch als jetzt ihr langjähriger Pressereferent Michael Globig, 65, in Ruhestand ging, fehlte jegliche öffentliche Anerkennung.

Gerade einmal drei Zeilen in einer Pressemitteilung war es der honorablen Max-Planck-Gesellschaft (MPG) in München wert, als es um den Abschied ihres Pressechefs Michael Globig ging. Dabei hatte er seit 1988 durch vielerlei Aktivitäten das Image der Forschungsinstitution kräftig poliert und war ein geschätzter Mittler zwischen Forschung und Öffentlichkeit. Globig verantwortete 58 Ausgaben der Forschungszeitschrift „MPG-Spiegel“ (derzeitige Auflage pro Ausgabe: 22000 Exemplare), organisierte 56 Pressekonferenzen, entwickelte Poster sowie neuartige Präsentationsformen, die in vielen Schulen den veralteten Wissensstoff der Bü-cher ergänzten. Ehe Michael Globig zur MPG kam, in der er seine Arbeit ohne viel Aufhebens um seine Person versah, war der studierte Physiker fast 20 Jahre lang Wissenschaftsredakteur bei „Rheinischer Merkur“, „Die Welt“ und „Die Zeit“. Trotz der für die Max-Planck-Gesellschaft blamablen Mitteilung, in der kein Wort des Dankes für Globig stand, will dieser auch weiterhin den MPG-Wissenschaftlern zu Diensten sein. Nach der Pensionierung möchte er als „freier Mitarbeiter“ interessante Forschungsergebnisse vorstellen. Nachfolger als Leiter der MPG-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist seit November 1997 der 33jährige Historiker und PR-Manager Dr. Bernd Wirsing.

Michael Globig

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Gaf|fel|se|gel  〈n. 13; Mar.〉 an der Gaffel ausgespanntes, trapezförmiges Segel

Ama|rant  〈m. 1; Bot.〉 = Amaranth

lar|ghet|to  〈[–gto] Mus.〉 etwas langsam, weniger langsam als largo (zu spielen) [ital., ”ein wenig gedehnt, etwas langsam“, Verkleinerungsform zu largo ... mehr

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