von SUSANNE DONNER
Wieso weiß ich, wie ich heiße? Noch rätseln Neurowissenschaftler über diese an sich einfache Frage. Sie vermuten, dass diese Information in Form eines bestimmten Aktivierungsmusters von Nervenzellen im Gehirn gespeichert sind. Sprich, wenn eine definierte Auswahl von Zellen in einer festgelegten Intensität und Abfolge feuert, ist das mein Name. „Aber wir wissen nicht, ob es 10.000 oder eine Million Synapsen, also Kontaktstellen zwischen den Nervenzellen, braucht, um unseren Namen zu speichern“, sagt Moritz Helmstaedter, Neurowissenschaftler und Direktor am Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main. 2024 erhielt er für seine Forschungen den begehrten Leibniz-Forschungspreis.





