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Signale der Schwerkraft

Sonnenmassen, Schwarze Löcher
Strudel in den Abgrund: Dass Binärsysteme aus ultrakompakten Sternenleichen häufig im Weltraum existieren, haben Astronomen schon vor vielen Jahrzehnten vorausgesagt, konnten bis jetzt aber kein einziges Beispiel finden. Kommt ein Neutronenstern einem Schwarzen Loch zu nahe, wird er zerrissen oder sogar im Bruchteil einer Sekunde als Ganzes verschlungen. Dann zeugt nicht der geringste Schimmer von dem plötzlichen Untergang. Dennoch verschwindet die Sternruine nicht spurlos in der Schwerkraftfalle. Dabei abgestrahlte Gravitationswellen erschüttern das Universum nämlich noch in Milliarden von Lichtjahren – und auf der Erde wurden solche schwachen Schwingungen der Raumzeit inzwischen tatsächlich gemessen. © Illustration: Carl Knox, OzGrav-Swinburne University
Sternensturz in Schwarze Löcher: Schwingungen der Raumzeit künden von kosmischen Kollisionen.

von RÜDIGER VAAS

Es mutet geradezu gespenstisch an: Im Lauf des Monats, in dem diese Ausgabe von bild der wissenschaft in Kiosken und Buchhandlungen zum Verkauf ausliegt, kommt es im Umkreis von zwei Milliarden Lichtjahren zu einer ungeheuren, aber unsichtbaren kosmischen Katastrophe, bei der ein ganzer Stern plötzlich komplett aus dem Universum verschwindet. Diese Horrorvorstellung ist keine düstere Science Fiction, sondern quasi All-Tag: Solche brachialen Vernichtungen ereignen sich, aufs gesamte beobachtbare Weltall hochgerechnet, im Minutentakt – und im statistischen Mittel diesen Monat wie in

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