von OLIVER ABRAHAM
Tiefe Gräben begleiten den Weg ins Amtsvenn-Hündfelder Moor, ihren Grund bedeckt eine trockene, dunkelgrüne Schicht aus getrocknetem Moos. Ein Pegel zeigt mit frisch angetrocknetem Schlamm, dass der Wasserstand – schon Mitte Juni – um 30 bis 40 Zentimeter gefallen ist. Einst haben die Leute hier im Grenzgebiet zwischen Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden Torf aus dem Moor abgegraben und über diesen Weg abgefahren. Seit mehr als 40 Jahren ist abgesehen von einigen Naturschützern hier kaum noch jemand unterwegs: 1979 endete die kleinbäuerliche Gewinnung des Brennstoffes Torf.





