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Gesundheit|Medizin

Was tun gegen Stress? Das sagt die Wissenschaft

Symbolbild Stress
(Bild: iStock, PeopleImages)
Unruhe, Schlafprobleme bis hin zu Kopfschmerzen – Stress kennen viele von uns aus dem Alltag. Gleichsam stellen wir uns die Frage, was uns aus diesem ewigen Kreislauf heraus helfen kann. Die große gesellschaftliche Relevanz hielt in der Vergangenheit auch die Wissenschaft dazu an, sich eingehend mit dem Thema zu beschäftigen. Was wir daraus selbst für unser Leben mitnehmen können, sehen wir uns in diesem Artikel an.

Wenn Stress zum Problem wird

Wenn wir uns den Stress als natürliches Phänomen genauer ansehen, erkennen wir seine eigentliche Bedeutung. Die Reaktion unseres Nervensystems war einst dazu da, Gefahren im Alltag besser bewältigen zu können. Die gewisse Anspannung verschafft uns für einige Zeit einen schärferen Fokus und wir sind eher dazu in der Lage, uns Problemen zu stellen. Was in der Frühzeit das Überleben sichern konnte, ist in diesen Tagen von geringerer Bedeutung.

Viele von uns machen sich einen moderaten Stress zunutze, um im Berufsleben unter Druck gewisse Aufgaben erledigen zu können. Für uns wird der Zustand dann zu einem Problem, wenn wir über keinen Ausgleich mehr verfügen. Schnell kommt es in diesem Fall zu einer starken psychischen Reaktion. Wir sind zum Beispiel am Ende eines langen Arbeitstages nicht mehr dazu in der Lage, komplett zu entspannen. Nach wie vor geistern gewisse Aufgaben und Projekte vor unserem inneren Auge herum.

Wer unter chronischem Stress leidet, bei dem macht sich dieser Effekt auch auf der körperlichen Ebene bemerkbar. Sogar der gesamte Alterungsprozess kann deutlich beschleunigt werden, wenn wir es nicht mehr schaffen, dem Stress zu entkommen. Auch aus dem Grund ist es so wichtig, sich diesem Problem so schnell wie möglich zu stellen.

Den Wert der Pausen erkennen

Ein erster Schritt, den wir gegen zu viel Stress unternehmen können, ist die Anpassung unserer Pausen. Viele von uns schalten während des Tages nur noch dann ab, wenn zufällig eine Lücke zwischen mehreren Terminen auftritt. Dies nehmen wir dann zum Anlass, um auf ein paar andere Gedanken zu kommen und zum Beispiel das Smartphone in die Hand zu nehmen.

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Nicht ideal ist bei einer solchen Pause zum einen die Aktivität, für die wir uns entscheiden. Deutlich besser könnten wir ausspannen, wenn wir zum Beispiel einen Spaziergang an der frischen Luft machen.

Zum anderen sollten wir den Pausen schon in unserem Terminkalender die gleiche Bedeutung zukommen lassen, wie wir sie auch unseren Terminen schenken. So können wir uns immer wieder daran erinnern, dass es eigentlich an der Zeit wäre, eine Pause einzulegen.

Hilfsmittel einsetzen

In anderen Fällen sind es kleine und große Hilfsmittel, die uns bei der Bewältigung von Stress behilflich sein können. In den vergangenen Jahren setzte zum Beispiel ein großer Boom auf CBD ein. Hierbei handelt es sich um einen nicht berauschenden Bestandteil der Hanfpflanze. Dieser wird von der Wissenschaft aufgrund seiner vielseitigen Wirkung eingehend unter die Lupe genommen. Zum einen steht CBD unter dem Verdacht, hilfreich bei Schlafproblemen und leichten Entzündungen zu sein. Zum anderen wird dem Wirkstoff eine entspannende Wirkung zugeschrieben. Weitere Infos über CBD (Cannabidiol) sind auf dieser Seite zu finden.

Dies ist jedoch nicht die einzige Form, die ein Hilfsmittel zur besseren Bewältigung von Stress annehmen kann. Andere setzen zum Beispiel auf einen kleinen Talisman, der täglich in einer Tasche mitgeführt wird. Die Idee ist, immer dann ein paar entspannende Gedanken zu fassen, wenn die Hand in die Tasche wandert. Auch dies kann eine gute Möglichkeit sein, um die dauerhafte Belastung durch Stress im Alltag tunlichst zu vermeiden.

Sport und Bewegung

In welchen anderen Bereichen liefert uns die Wissenschaft eine Antwort darauf, wie wir dem Stress begegnen können? Als erwiesen gilt inzwischen der positive Einfluss von Sport und Bewegung. Gerade für diejenigen Menschen, die keine körperlich belastende Arbeit ausüben, handelt es sich um eine wichtige Ergänzung im Alltag.

Diesen Effekt kann jeder beobachten, der hin und wieder joggen geht. Die monotone Bewegung macht den Kopf frei und bietet mit gewisser Übung sogar die Chance zu einer meditativen Auseinandersetzung mit uns selbst. Wichtig ist hier vor allem der Aspekt der Regelmäßigkeit. Allein eine einzelne Einheit, die wir im Abstand von ein paar Wochen einlegen, reicht natürlich noch nicht aus, um sich dem Stress wirksam zu stellen.

Persönliche Ziele korrigieren

Was hilft am Ende noch, wenn wir uns dem Stress stellen möchten? In besonders drastischen Situationen wird es notwendig sein, unsere persönlichen Ziele unter die Lupe zu nehmen. Vielleicht verlangen wir auf diesem Wege zu viel von uns selbst, als dass dies mit einer gewissen Lockerheit zu bewältigen wäre. In dem Fall ist eine Anpassung wichtig, um gesundheitliche Schäden zu vermeiden.

Sollten all diese Ideen noch nicht dazu beitragen, für eine Besserung der Situation zu sorgen, so kann eine professionelle Beratung notwendig sein. Die Stresstherapie verfolgt dabei ein langfristiges Konzept, das unser Wohlbefinden erheblich steigern kann.

29.11.2021

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