Die gute Nachricht: Gesunder Schlaf lässt sich trainieren
Keine Mahlzeiten vor dem Schlafengehen: Es ist ratsam, drei oder vier Stunden vor dem Zubettgehen die letzte Mahlzeit zu sich zu nehmen. Der Grund: Eine üppige Mahlzeit, die vor der Nachtruhe gegessen wird, belastet den Körper. In der Nacht benötigt der Körper nicht annähernd so viele Energiereserven wie am Tag. Diese Zeit nutzt der menschliche Organismus aktiv, um zu entgiften und Eiweißstoffe abzubauen. Dies ist nur dann gänzlich möglich, wenn Magen und Darm nicht damit beschäftigt sind, Essen zu verdauen. Tipp: Abendliche Esser sollten auf fetthaltiges Essen verzichten und leicht essen, um den Verdauungsapparat zu schonen.
Sich richtig betten: Das Bett spielt eine wichtige Rolle für einen gesunden und erholsamen Schlaf. Ein bequemes und komfortabel ausgestattetes Bett trägt zu einer verbesserten Lebens- und Schlafqualität bei. Betroffene, die schlecht ein- oder durchschlafen, sollten es in Erwägung ziehen, ein Pflegebett anzuschaffen. Pflege- oder Komfortbetten sind keinesfalls nur für Senioren oder chronisch kranke Patienten gedacht, sondern eignen sich für alle Menschen, die ihre Schlafqualität optimieren möchten. Solch ein Komfortbett hilft, den Körper zu entlasten und lässt sich dank spezieller Funktionen anheben oder absenken, sodass der Nutzer eine flexible Liegeposition hat. Dies kommt beispielsweise Menschen zugute, die Rückenschmerzen haben oder aufgrund von beruflichen Belastungen unter Verspannungen leiden.
Richtige Temperatur und Helligkeit: Damit der Körper gut zur Ruhe kommt, ist es ratsam, das Schlafzimmer dementsprechend abzudunkeln und auf eine optimale Temperatur zu achten. Experten empfehlen eine Temperatur von 17 Grad Celsius.
Auf Routine achten: Der Körper kommt schneller zur Ruhe, wenn er einer gewissen Routine folgt. Es ist ratsam, täglich zur selben Zeit schlafen zu gehen, sofern es der berufliche Plan zulässt.
Bei Einschlafproblemen helfen ein Spaziergang oder ein Buch: Menschen, die schlecht ein- oder durchschlafen, sollten vor der Nachtruhe einen Spaziergang machen oder ein Buch lesen.
Finger weg vom Smartphone: Es ist keine gute Idee, kurz vor dem Schlafengehen auf dem Handy seine E-Mails oder andere Nachrichten abzurufen. Studien zufolge beeinflusst das Licht, das auch Fernsehgeräte und PC-Monitore aussenden, die innere Uhr. Der Anteil von Blau ist demzufolge entscheidend, denn er verzögert den biologischen Ruhemodus. Menschen, die abends dennoch nicht auf elektronische Geräte verzichten möchten, sollten zumindest den Anteil des Lichts auf dem Display reduzieren und die „Nacht-Funktion” einschalten, die es auf einigen Geräten gibt. Wenig Schlaf führt zu schlechten Leistungen
Die Wissenschaft ist kontinuierlich dabei, das Phänomenen „Schlaf” in seiner Gänze zu erforschen und gelangt immer wieder zu spektakulären Erkenntnissen. So stellten die Universitäten in Pennsylvania, Harvard und Philadelphia eine neue Studie vor, die sechs Stunden Schlaf mit einer schlaflosen Nacht gleichsetzt. Die Forscher machten sich in der Studie daran, zu untersuchen, wie und ob sich die Anzahl der Schlafstunden pro Nacht auf die Leistungen eines Menschen auswirken. Sie untersuchten das Schlafverhalten von insgesamt 48 Probanden und ließen diese über mehrere Wochen abwechselnd vier, sechs oder acht Stunden schlafen. Sie stellten fest: Die Personen, die sechs oder weniger Stunden schliefen, schnitten nach zehn Tagen in den Testfragen genauso schlecht ab wie die Nachteulen, die ein oder zwei schlaflose Nächte hatten.