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Gesellschaft+Psychologie Gesundheit+Medizin

Wie Körper & Geist Krisen meistern

Welche Faktoren wappnen uns gegen gesundheitliche und psychische Herausforderungen? (Bild: kirstypargeter/iStock)

Überlebenskraft ist gefragt! Welche Mechanismen der Mensch zur Bewältigung von Krankheiten und psychischen Krisen besitzt, rückt bild der wissenschaft ins Zentrum der August-Ausgabe. Obwohl Seuchen wie die Corona-Pandemie die Menschheit seit jeher heimsuchen, wird deutlich, wie gut wir eigentlich gegen Krankheitserreger gerüstet sind. Auch gegenüber psychischen Herausforderungen besitzen wir Schutzmechanismen – und diese Resilienz lässt sich sogar trainieren.

Unbemerkt arbeitet es im Hintergrund und schützt uns vor Viren, Bakterien und Co: Das Immunsystem nehmen wir meist erst wahr, wenn es eine Niederlage erlitten hat. Dann können sich die Erreger zunächst im Körper ausbreiten. Doch unsere Körperabwehr kann die Feinde meist schnell besiegen und geht aus diesem Kampf anschließend auch oft gestärkt hervor: Das Immunsystem merkt sich Angreifer, bildet Antikörper und ist beim nächsten Mal gegen sie gewappnet.

Den aktuellen Stand der Forschung zur Funktionsweise dieser Körperabwehr präsentiert der erste Artikel des vierteiligen Titelthemas. Darin erklärt bdw-Autorin Gerlinde Felix mit Unterstützung von Experten die beiden Teile der Verteidigung des Körpers: das angeborene und das erworbene Abwehrsystem. Diese raffinierten Strategien der Körperpolizei machen vielen Krankheitserreger effektiv den Garaus. Viele scheitern auch bereits an den Barrieren von Haut und Schleimhäuten. Aus dem Artikel „Immunsystem mit Schlagkraft“ geht zudem hervor, warum Erreger wie das Corona-Virus diese Schutzmechanismen überwinden.

Umfassender Blick auf die Überlebenskraft

Anschließend richtet der bdw-Autor Rainer Kurlemann den Blick auf die Geschichte: Neue Untersuchungsergebnisse dokumentieren, wie intensiv das Schicksal der Menschheit von Seuchen geprägt war. Lange waren unsere Vorfahren den Erregern dabei weitgehend schutzlos ausgeliefert. Erst im 19. Jahrhundert brachte dann der medizinische Fortschritt die Wende: Hygiene, Impfstoffe und Medikamente hielten Erreger zunehmend in Schach. Gewonnen ist das Spiel allerdings nicht, wie die aktuelle Lage erneut verdeutlicht. Abgerundet wird das Thema von einem Interview mit Johannes Krause vom Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte in Jena. Sein Team nutzt die Genetik, um der Entwicklung von Abwehrkräften und Seuchen in der Vergangenheit auf die Spur zu kommen.

Zu den Herausforderungen, denen sich der Mensch stellen muss, gehören allerdings bekanntlich nicht nur Krankheiten – auch Stress und Schicksalsschläge machen uns das Leben schwer. Wie genetische und neurobiologische Schutzfaktoren helfen, diese Herausforderungen zu bewältigen, rückt der Artikel „Geerbter Schutz“ in den Fokus. Der bdw-Autor Christian Wolf berichtet darin, welche Faktoren im Gehirn beeinflussen, wie resistent ein Mensch gegen die verschiedenen Formen von psychischen Belastungen ist. Neue Erkenntnisse zeigen zudem auf, wo die Stressbremsen im Gehirn sitzen.

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Anschließend verdeutlicht Wolf im Teilartikel „Training für eine starke Psyche“, dass der Mensch seine geistige Widerstandskraft durchaus auch aktive beeinflussen kann. Neue Forschungen zeigen: Jeder kann sich ein Stück weit gegen die psychischen Herausforderungen des Lebens stählen. Neben einem Antistress-Training kann demnach ein sogenanntes Resilienztraining hilfreich sein. Es setzt präventiv an vorhandenen Stärken und Potenzialen an.

Die Artikel des Titelthemas „Überlebenskraft“ finden Sie in der August-Ausgabe von bild der wissenschaft, die ab dem 21. Juli im Handel erhältlich ist.

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Wissenschaftslexikon

Te|le|brief  〈m. 1; Deutsche Post〉 Brief, bei dem der Text am Aufgabeort über Nachrichtenkabel zu einem dem Empfänger nahegelegenen Postamt geleitet, dort ausgedruckt u. als normaler Brief zugestellt wird

Eche|ve|ria  〈[tve–] f.; –, –ri|en; Bot.〉 Angehörige einer Gattung der Dickblattgewächse: Crassulacea [nach dem mexikan. Pflanzenzeichner Echeverria, ... mehr

Hack|frucht  〈f. 7u; Landw.〉 Ackerfrucht, die Hacken als Pflegemaßnahme erfordert, z. B. Kartoffeln, Rüben, Mais, Gemüse

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