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Die Intensivstation im Blick

Wo es ums Leben geht

Was kann die moderne Gerätemedizin leisten? Und welche Folgen hat sie für die Patienten? (Bild: Tempura/iStock)

2020 stand im Zeichen der Covid-19-Pandemie und damit rückte auch ein klinischer Bereich in den Fokus, der sich in den letzten Jahren besonders stark entwickelt hat: die Intensivmedizin. In der Januar-Ausgabe beleuchtet bild der wissenschaft deshalb nun, was Patienten auf einer Intensivstation heutzutage erwartet, was die moderne Gerätemedizin leisten kann und was die großen Herausforderungen sind. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der künstlichen Beatmung, die bei der Behandlung von Covid-19-Patienten eine so große Rolle spielt.

Es ist der hoch-entwickelteste Bereich eines Krankenhauses und zugleich auch der gefürchtetste: „Der Patient musste auf die Intensivstation verlegt werden“ – diese Information ist für Angehörige oft ein Schock. Viele Menschen verbinden vor allem unheimliche Technik und Tod mit dieser Einrichtung. Das Titelthema liefert in diesem Zusammenhang nun Einblicke in den buchstäblich intensiven Kampf, an dem Geräte, Mediziner, Pflegekräfte und auch die Patienten selbst beteiligt sind. Eine grundlegend wichtige Botschaft lautet dabei: Für die meisten Patienten ist die Intensivstation eine Brücke zurück ins Leben – das gilt auch im Fall von Covid-19.

Im ersten Artikel des zweiteiligen Titelthemas wirft die bdw-Autorin Susanne Donner einen grundlegenden Blick auf das Thema Intensivmedizin. Sie berichtet, wie dieser durch Technik und komplexe Behandlungsverfahren geprägte Bereich entstanden ist und welche enormen Fortschritte es in den letzten Jahrzehnten gegeben hat. Die Autorin verdeutlicht, welche Körperfunktionen am häufigsten in der Intensivstation aufrechterhalten werden müssen, welche Verfahren dabei zum Einsatz kommen und welche Komplikationen am häufigsten auftreten.

Von Erfolgen, Herausforderungen und Covid-19-Atemnot

Abgerundet wird der Artikel „Den Kampf gewinnen“ von persönlichen Einblicken in die Arbeit von Intensivmedizinern und Pflegekräften: Sie berichten über ihre Erfahrungen und die oft enormen Herausforderungen in „der Intensiv“. Auch aktuelle Entwicklungen rückt Donner ins Visier: Demnach hält die künstliche Intelligenz zunehmend Einzug in die Intensivmedizin. Die lernfähigen Computersysteme können Medizinern unter anderem als „Assistenten“ dabei helfen, die vielversprechendsten Behandlungsverfahren für Patienten zu identifizieren.

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Im zweiten Teil des Titelthemas liegt der Fokus auf der intensivmedizinischen Behandlungsmaßnahme, die im Rahmen der Covid-19-Pandemie eine besonders große Bedeutung bekommen hat: die künstliche Beatmung. Der bdw-Autor Frank Frick klärt darin, warum sie bei der Infektionserkrankung nötig wird und welche Formen der Behandlung es gibt. Welche eingesetzt wird, hängt dabei vom Zustand und dem Krankheitsverlauf des jeweiligen Patienten ab. Wie der Autor berichtet, können Mediziner inzwischen auf einige Erfahrung mit der Beatmung von Covid-19-Patienten zurückgreifen. Das spiegelt sich auch in den Erfolgen wider: Die meisten Beatmeten überleben und der Anteil der auf einer Intensivstation Verstorbenen ist seit April deutlich gesunken, geht aus dem Artikel „Atemnot“ hervor.

Mehr erfahren Sie in der Januar-Ausgabe von bild der wissenschaft, die ab dem 15. Dezember im Handel erhältlich ist.
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