Von Russland nach China Im Auftrag des Zaren - wissenschaft.de
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Von Russland nach China

Im Auftrag des Zaren

In Humboldts Biographie wird die russisch-sibirische Forschungsreise von 1829 gerne etwas vernachlässigt. Doch ohne sie hätte es keinen Abschluss von Humboldts wissenschaftlichem Lebenswerk gegeben. Eine wenig beachtete These: Der preußische König soll die Reise eingefädelt haben, um den kritischen Humboldt eine Zeitlang vom Hof fernzuhalten.

Auf die achtmonatige Tour de Force durch Russland, Sibirien und Vorderasien folgten 15 Jahre wissenschaftlicher Auswertung und die Publikation zweier Werke über Zentralasien. Als Ergänzung zur amerikanischen Reise (1799 –1804) markiert sie den Beginn der dritten Lebensetappe (1829 –1859) in der intellektuellen Biographie Alexander von Humboldts und bildet den zweiten großen Forschungsschwerpunkt in seinem Œuvre. Will man die Bedeutung der Zentralasien-Forschung für Humboldt und sein Werk verstehen, gilt es die langwierigen Vorbereitungen zur russisch-sibirischen Reise – von ersten Vorüberlegungen bis zum Antritt vergingen 37 Jahre – in den Blick zu nehmen.

Russland und Asien spielten schon früh eine Rolle in Humboldts Plänen. Kurz nachdem er als junger preußischer Oberbergmeister erste Ideen eines globalen Forschungsprojekts skizziert hatte, erklärte er in einem Brief an seinen Freund, den späteren sächsischen Berghauptmann Carl Freiesleben, vom 2. April 1794: „Ich nehme in 2 Jahren den Abschied und gehe nach Russland [Siberien] oder sonst wohin.“…

Autoren: Dr. Tobias Kraft/Florian Schnee

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 08/2019

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