Der Machtanspruch der Päpste Herr des römischen Erdkreises - wissenschaft.de
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Der Machtanspruch der Päpste

Herr des römischen Erdkreises

In der Nachfolge des Apostels Petrus meinten die Päpste, für das Seelenheil aller Menschen verantwortlich zu sein. Das schloss auch die weltlichen Herrscher ein. Daraus folgte ein heftiger Machtkampf mit dem Kaisertum um die Vorherrschaft.

Worin besteht die Macht des Papstes? Welche Macht zeichnet eine Institution aus, die über viele Jahrhunderte die Aufmerksamkeit Europas und der Welt auf sich lenkt? Diese Frage ist umso berechtigter, als so mancher Papst sich eher machtlos wähnte. Von Papst Hadrian IV. (1154 –1159) etwa stammen die Worte: „Niemand lebt erbarmenswerter, niemand elender als der römische Papst. Selbst wenn er keine anderen Mühen hätte, die Last seines Amtes allein ermüdet ihn in kürzester Zeit … Die Last des römischen Bischofs ist voller Dornen, das Bischofsgewand voll der schärfsten Stacheln und so schwer, dass es die stärksten Schultern wund-reibt und niederdrückt.“ Er habe, so soll der Papst hinzugefügt haben, auf dem Papstthron so viel Elend erlebt, dass verglichen damit alle Bitterkeit der Vergangenheit ein Leben der Freude und des Glücks gewesen sei.

Vor ihm hatte bereits Papst Leo IX. (1048/49 –1054) versucht, sich „der Last der apostolischen Würde“ zu entziehen. Als er sich dann fügen musste und als Papst immer wieder „von allzu großem Kummer und Sorgeneifer niedergeschlagen war“, habe ihm nur noch sein treuer Papagei mit der Aufmunterung „Papa Leo!“ neue Kraft ver‧mitteln können. …

Den voll­stän­di­gen Ar­ti­kel le­sen Sie in DA­MALS 6/2017.

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