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Bücher

Gedanken als Gemeinschaftsprojekt

Cover WIE WIR DIE WELT VERÄNDERN von Stefan Klein

Vom ersten Steinwerkzeug unserer Urahnen bis zum ersten Sieg eines Computers gegen einen menschlichen Schachgroßmeister: Unsere Geistesgeschichte ist voller erstaunlicher Entwicklungsschübe. Sie haben allerdings weniger mit den da Vincis und Einsteins zu tun, denen wir sie gemeinhin zuschreiben, argumentiert Erfolgsautor Stefan Klein („Die Glücksformel“) in seinem neuen Buch, und auch gar nicht so sehr mit dem Auftritt des Homo sapiens auf der Weltbühne. Der entscheidende Faktor war vielmehr der immer regere Ideenaustausch zwischen den Menschen. Bevölkerungswachstum und Wissenszuwachs bedingten und beschleunigten sich gegenseitig. Allerdings: Beide Kurven weisen steil und immer steiler nach oben. Und da stehen wir nun vor den Folgen unseres Erfolgs. Wir sehen uns Supercomputern gegenüber, „künstlicher Intelligenz“, gegen die auch die intelligentesten Vertreter des Homo sapiens den Kürzeren ziehen. Wir bringen die Ökosysteme der Erde an ihre Belastungsgrenzen – durch Verfeuern fossiler Rohstoffe, Massenviehhaltung, Vollgaskonsum.

Diese neuen, selbstgeschaffenen Herausforderungen der Menschheit bilden den Schlusspunkt von Kleins „kurzer Geschichte des menschlichen Geistes“, die über Jahrmillionen (und diverse Wissenschaftsdisziplinen) hinweg aufzeigt, in welcher Weise schöpferisches Denken und Kreativität sich entfalten konnten – und uns zu dem gemacht haben, was wir heute sind. Markus Wanzeck

Stefan Klein
WIE WIR DIE WELT VERÄNDERN
S. Fischer, 270 S., € 21,–
ISBN: 978-3-10-002492-3

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