Zum Inhalt springen
Bild der Wissenschaft
AnmeldenAbonnieren
  • Astronomie & Physik
  • Erde & Umwelt
  • Archäologie
  • Gesundheit & Medizin
  • Technik & Digitales
  • Gesellschaft & Psychologie
  • Shop
  • Rezensionen
  • Podcast
  • BDW Plus
Bild der Wissenschaft
  • Astronomie & Physik
  • Erde & Umwelt
  • Archäologie
  • Gesundheit & Medizin
  • Technik & Digitales
  • Gesellschaft & Psychologie
  • Kolumnen
  • Nachgefragt
  • Rezensionen
  • Podcast
  • Lexikon
Wissenschaft-Newsletter
Die wichtigsten Entdeckungen der Woche direkt in Ihr Postfach.

Leserservice

  • Probeabo
  • BILD DER WISSENSCHAFT Marktplatz

Hefte

  • Sonderhefte
  • Einzelhefte

Unsere Partner

  • Fraunhofer IPA
  • Leibniz-Institut ifl
  • wissen.de
  • ScienceBlogs
  • experimenta
  • Wissenschaftspodcasts

Info

  • AGB
  • Mediadaten
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Barrierefreiheit
  • Vertrag widerrufen
BILD DER WISSENSCHAFTErnst-Mey-Str. 8
70771 Leinfelden-Echterdingen

Abonnement & LeserserviceE-Mail: leserservice@konradin.de
Tel: +49 (0)711 82651-201
RedaktionE-Mail: wissenschaft@konradin.de
Tel: +49 (0)711 7594-392
Folgen Sie uns
Bild der Wissenschaft als bevorzugte Quelle bei Google einrichtenAuf Google merken →
Konradin Mediengruppedamals.denatur.de
© 2026 Bild der Wissenschaft
Warenkorb

Dein Warenkorb ist leer.

Startseite/Artikel
Rezension

Tödliche Missverständnisse

Autor: MVS Import

Der amerikanische Historiker und Autor Hampton Sides hat mit „Cooks letzte Reise“ ein ebenso fesselndes wie historisch präzises und vielschichtiges Buch über die letzte Expedition des berühmten britischen Seefahrers und Kartografen vorgelegt.

Tödliche Missverständnisse

Wissenschaft erklärt die Welt und gibt in Krisenzeiten Halt - zumindest einigen Menschen.n Bild: Thinkstock

Der amerikanische Historiker und Autor Hampton Sides hat mit „Cooks letzte Reise“ ein ebenso fesselndes wie historisch präzises und vielschichtiges Buch über die letzte Expedition des berühmten britischen Seefahrers und Kartografen vorgelegt.
Autor
MVS Import
14. Juni 2026
Lesezeit
1 Minute
Der amerikanische Historiker und Autor Hampton Sides hat mit „Cooks letzte Reise“ ein ebenso fesselndes wie historisch präzises und vielschichtiges Buch über die letzte Expedition des berühmten britischen Seefahrers und Kartografen vorgelegt.

James Cook brach am 12. Juli 1776 mit der HMS Resolution zu seiner dritten großen Reise auf, die seine letzte werden sollte. Während in den amerikanischen Kolonien der Unabhängigkeitskrieg tobt, hat die britische Admiralität Cook offiziell auf eine wissenschaftliche Mission geschickt. Doch eigentlich geht es um geopolitische Interessen: Cook soll – und dies ist ein geheimer Auftrag – von der pazifischen Seite aus nach der Nordwestpassage suchen. Es ist ein Auftrag mit fatalen Folgen.

Sides beschreibt die letzte Reise des Entdeckers höchst kunstvoll nicht nur als bloße Abfolge historischer Ereignisse, sondern entwickelt detailreich und anschaulich ein komplexes Geflecht aus Entdeckergeist, politischem Kalkül, menschlichem Können und Versagen. Es ist keine Biografie oder mitreißende Abenteuergeschichte, sondern ein Panorama, in dem sich verschiedene Perspektiven verschränken. Sides integriert indigene Überlieferungen und die Schriften des hawaiianischen Historikers Samuel Kamakau. Hinzu kommt die Figur eines mitreisenden polynesischen Adeligen – unterschiedliche Sichtweisen werden so fassbar. Die Schilderungen der Begegnungen zwischen den europäischen Seefahrern und den indigenen Kulturen sind differenziert und sensibel, ohne die Konflikte zu beschönigen. Unterschiedliche Vorstellungen von Besitz, Ehre und Ritual sorgen dafür, dass beide Seiten Handlungen der jeweils anderen falsch deuten.

James Cook erscheint als ambivalente Figur: ein brillanter Navigator und zugleich ein zunehmend erschöpfter, von Rückschlägen gezeichneter und immer brutaler werdender Anführer. Gerade die letzten Kapitel, die auf seinen Tod hinauslaufen, verdichten sich zu einer Tragödie, einem unaufhaltbaren gewaltsamen Ende. Deshalb kann man dieses Buch auch lesen als leisen Kommentar zu den Folgen der Globalisierung und ihrer Auswüchse, lange bevor es diesen Begriff gab.

Rezension: Barbara Ritzert

Hampton Sides
Cooks letzte Reise – Die fatalen Folgen eines geheimen Auftrags
mareverlag, 512 S., € 32,–
ISBN 978–3–86648–756–7

Rezension
Bevorzugte Quelle bei Google

Möchten Sie Bild der Wissenschaft in Ihren Google-Suchergebnissen bevorzugt sehen? Ein Klick genügt.

Bild der Wissenschaft als bevorzugte Quelle festlegen →

Weitere Artikel

Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik dieser Kategorie.

Tyrannosaurus rex hatte eine Körpertemperatur von gut 36 Grad
Erde & Umwelt

Tyrannosaurus rex hatte eine Körpertemperatur von gut 36 Grad

16. September 2026

Von wegen träges Reptil: Der Tyrannosaurus rex hatte eine ähnlich hohe, stabile Körpertemperatur wie wir Menschen - gut 36 Grad. Er war demnach ein Warmblüter.

Menschliches Hirngewebe in Mäusen gezüchtet
Gesundheit & Medizin

Menschliches Hirngewebe in Mäusen gezüchtet

17. September 2026

Mäuse mit eingepflanztem menschlichem Hirngewebe sollen bei der Erforschung neuronaler Erkrankungen helfen – werfen aber ethische Fragen auf.

Römisches Straßennetz: Rom war nicht das Zentrum
Archäologie

Römisches Straßennetz: Rom war nicht das Zentrum

17. September 2026

Nicht alle Straßen führ(t)en nach Rom: Das römische Straßennetz war raffiniert strukturiert und technisch fortgeschritten. Aber das Zentrum dieses Netzwerks…

KI-Roboter spielt Baseball
Technik & Digitales

KI-Roboter spielt Baseball

17. September 2026

Ein neuer KI-Roboter kann Baseball-Bälle präzise werfen, fangen und mit einem Baseballschläger treffen – eine selbst für Menschen anspruchsvolle Aufgabe.

Zur Startseite