Anzeige
Anzeige
1 Monat GRATIS testen, danach für nur 9,90€/Monat!

bdw+ Kolumne|Forschperspektive

Die Entdeckung der Langsamkeit

forschpespektive_02.jpg
©Illustration: Ricardo Rio-Ribeiro-Martins

Schnecken sind langsam, Faultiere auch. Das wird jeder Mensch so sehen, weil er sich selbst als Bezugsrahmen nimmt. Und weil er die Leistungen und Qualitäten anderer Lebewesen aus menschlicher Perspektive bewertet.

Diese anthropozentrische Sichtweise schleicht sich immer wieder auch in die Wissenschaft ein. So teilte vor Kurzem ein brasilianisches Forscherteam neue Erkenntnisse über Schneckengifte mit – und begann den Artikel mit den Sätzen: „Kegelschnecken sind Meeresschnecken, die eines der stärksten Gifte der Natur besitzen. Diese Gifte, Conotoxine genannt, müssen schnell auf die Beute der Kegelschnecken wirken, da Schnecken extrem langsam sind.“

Sicher, im Vergleich zu uns sind

Weiterlesen mit bdw+
Jetzt 1 Monat GRATIS testen und Zugriff
auf alle Artikel des Magazins
bild der wissenschaft erhalten!
Angebot sichern
Sie sind bereits Abonnent von bdw+? Hier anmelden»
Sie sind bereits Abonnent des bdw-Printmagazins? Hier upgraden»
Anzeige

Wissensbücher 2022

Anzeige

Aktueller Buchtipp

Sonderpublikation in Zusammenarbeit  mit der Baden-Württemberg Stiftung
Jetzt ist morgen
Wie Forscher aus dem Südwesten die digitale Zukunft gestalten

Wissenschaftslexikon

In|ter|pret  〈m. 16〉 1 Erklärer, Ausleger, Deuter 2 〈Mus.〉 Künstler als Vermittler eines (musikal.) Kunstwerks … mehr

Deu|te|ri|um  〈n.; –s; unz.; chem. Zeichen: D od. 2H〉 ein Isotop des Wasserstoffs mit der Atommasse 2,015 [zu grch. deuteros … mehr

buf|fo|nesk  〈Adj.〉 1 〈Mus.〉 die Buffooper betreffend, im Stil der Buffooper 2 komisch … mehr

» im Lexikon stöbern
Anzeige
Anzeige
[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]