von MICHAEL VOGEL
Der US-amerikanische Zauberkünstler David Copperfield hat die Kunst der Illusion perfektioniert. Er ließ immer größere Gegenstände vor den Augen des TV-Publikums verschwinden, sogar die Freiheitsstatue. Solche Tricks verdeutlichen, dass man seinen Augen, seinen Sinnen nicht immer trauen kann. Das hat vielfältige Folgen – auch für die Simulation virtueller Welten, die ja nichts anderes sind als die Erzeugung von Illusionen. Ihre technische Entwicklung ist heute so weit fortgeschritten, dass Virtual Reality in Aus- und Weiterbildung, in der Entwicklung technischer Produkte und allgemein in der digital unterstützten Zusammenarbeit eine wachsende Bedeutung bekommt. Technisch unvollendet ist sie trotzdem.





