von ULRICH EBERL
In den Hallen der Weltmeister herrscht eine ruhige Arbeitsatmosphäre. Unaufgeregt geht es zu, fast schon bescheiden. An den Wänden hängen nur ein paar Plakate und Zeitungsausschnitte. Die vielen Pokale, Trophäen und Siegerurkunden sind in Glasschränken kaum zu sehen. Konzentriert arbeiten junge Frauen und Männer an Computern und Werkbänken, überall liegen Kabel, Stecker, Metallschienen. Und dennoch: Hier sitzen in einem Raum die Fußballweltmeister von 2023 neben einem Kunstrasen, und einer kniet sogar vor dem Tor. In der Halle daneben kauert in der Ecke Momaro. Er führte vor zehn Jahren in einer Arena nahe Los Angeles zunächst das Feld der internationalen Wettbewerber bei der sogenannten DARPA Challenge souverän an, bevor er am zweiten Tag auf den undankbaren vierten Platz abrutschte.





