Mondlandung: Rück- und Ausblick zum Jubiläum - wissenschaft.de
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Mondlandung: Rück- und Ausblick zum Jubiläum

Die Apollo-Mission war eine technische Meisterleistung. (Credit: NASA)

2019 jährt sich ein spektakuläres Ereignis: Vor 50 Jahren setzte der erste Mensch seinen Fuß auf den Mond. In der Januar-Ausgabe rückt die Zeitschrift bild der wissenschaft diese spannende Mission erneut ins Rampenlicht. Neben der glorreichen Vergangenheit steht allerdings auch die Zukunft im Fokus: Das Titelthema beleuchtet die neuen Techniken und ehrgeizigen Ziele der Raumfahrt.

Es war ein Paukenschlag in der Geschichte der Menschheit: Am 21. Juli 1969, morgens um 3 Uhr 56 mitteleuropäischer Zeit betrat erstmals ein Mensch einen fremden Himmelskörper. Millionen Menschen verfolgten weltweit, wie NASA-Astronaut Neil Armstrong aus der Landefähre „Eagle“ ausstieg und seinen Fuß auf den Mond setzte. Was die Raumfahrttechnik bereis vor 50 Jahren leisten konnte, erscheint erstaunlich. Wie wurde der Erfolg des Apollo-Programms der NASA möglich?

Mit dieser Frage beschäftigt sich der erste Teil des Titelthemas. Der bdw-Autor Thomas Bührke präsentiert darin spannende Details über den Wettlauf zum Mond. Besonders klar wird dabei: Das Apollo-Projekt basierte auf einem gigantischen finanziellen und personellen Aufwand. Zu Spitzenzeiten waren rund 400.000 Menschen in Laboren, Werkstätten, Fabriken, Büros und Versuchsanlagen in rund 20.000 Unternehmen mit dem Projekt beschäftigt.

Das Resultat waren technische Meisterleistungen: Die unter der Leitung von Wernher von Braun entwickelte Mondrakete ist bis heute in ihrer Leistung unerreicht. Auch die große Herausforderung, das Raumschiff und die Landefähre möglichst leicht und dennoch leistungsfähig und zuverlässig zu gestalten, glückte schließlich. Es war allerdings ein hartes Ringen, wie Bührke in dem Artikel „Der Schuss zum Mond“ verdeutlicht.

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Neue Ziele im Visier

Im zweiten Teil des Titelthemas richtet der bdw-Technikexperte Ralf Butscher den Blick auf die Gegenwart und die Zukunft der Raumfahrt. Ein ehrgeiziges Ziel ist es momentan, eines Tages Raumschiffe aus dem Sonnensystem hinaus zu fernen Sternen fliegen zu lassen. Der Autor berichtet, welche Techniken, das einmal ermöglichen könnten. Darüber hat er auch mit dem Forscher und Ex-Astronauten Ulrich Walter gesprochen. Für Missionen zu fremden Sternen scheinen demnach bislang nukleare Antriebe unverzichtbar. Bei Satelliten-Manövern und für Raumsonden im nahen Sonnensystem haben sich hingegen Ionentriebwerke durchgesetzt.

Abgerundet wird das Titelthema „Von der Mondrakete zum Fusionsantrieb“ durch einen Beitrag von bdw-Autor Kai Dürfeld. Er berichtet über die speziellen Herausforderungen, die mit der bemannten Raumfahrt verknüpft sind: Eine Versorgung der Astronauten auf langen Flügen ist schwierig – doch auch dafür haben Wissenschaftler clevere Lösungsansätze.

Die Artikel des Schwerpunktthemas Raumfahrt finden Sie in der Januar-Ausgabe von bild der wissenschaft, die ab dem 18. Dezember im Handel erhältlich ist.

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