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Vor hundert Jahren ging das erste Funksignal über den Atlantik

Die erste erfolgreiche Übertragung eines Funksignals über den Atlantik fand vor hundert Jahren – am 12. Dezember 1901 – unter der Leitung des Italieners Guglielmo Marconi statt. Mittags um 12.30 Uhr fing eine an einem Drachen befestigte schwebende Antenne an der Küste Neufundlands in Kanada ein von der englischen Küste in Cornwall ausgesendetes Signal auf: Den Morsecode für den Buchstaben „s“. Dies war einer der wichtigsten Durchbrüche in der Geschichte der Telekommunikation und ebnete den Weg für drahtlose Kommunikation.

Viele Forscher waren zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch skeptisch, ob eine drahtlose Kommunikation über den Atlantik hinweg möglich sein könnte. Sie glaubten, dass die Krümmung der Erde eine Signalübertragung über weite Strecken unmöglich machen könnte: Die Radiowellen würden entweder die Erdatmosphäre verlassen und in den Weltraum hinaus strahlen oder von den oberen Atmosphärenschichten absorbiert werden. Marconis Experiment widerlegte diese Vermutungen. Die Ruinen seines Experimentaufbaus können noch heute auf einem Kliff nahe dem englischen Ort Poldhu besichtigt werden.

Hintergrundinformationen zu diesem Thema können auf der Website der BBC nachgelesen werden.

Stefan Maier
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