Methan - wissenschaft.de
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Gut zu wissen

Methan

Methan ist ein farb- und geruchloses Gas mit einer geringeren Dichte als Luft. Ein Methanmolekül besteht aus einem Kohlenstoff-Atom, um das vier Wasserstoff-Atome angeordnet sind. Das brennbare Gas wird auf der Erde ständig neu gebildet: Es entsteht beispielsweise, wenn Methanbakterien organische Stoffe wie Gräser, Jauche oder Klärschlamm zersetzen. Methan ist der Hauptbestandteil von Erdgas, es liegt als gefrorenes Methanhydrat auf dem Meeresgrund und steckt in Sümpfen und Mooren. Es ist eines der bedeutendsten Treibhausgase in der Atmosphäre und etwa 25- mal so wirksam wie Kohlendioxid (CO 2). Nur wegen seines deutlich kleineren Anteils ist der Einfluss des Methans auf das Klima geringer. Die Methanmenge in der Atmosphäre hat sich in den letzten 250 Jahren fast verdreifacht. Das gefrorene Methanhydrat wird als möglicher Brennstoff der Zukunft gehandelt. Experten schätzen die weltweiten Vorkommen auf bis zu 3000 Milliarden Tonnen.

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