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Titelthema – Hypnose: Wenn der Schmerz schmilzt

Trance macht Schmerzen uninteressant. Eine Reihe von Versuchen hat gezeigt, daß Menschen in Hypnose Schmerzen einfach nicht mehr zur Kenntnis nehmen. Das hilft bei Rückenleiden, Rheuma und Migräne – und beim Zahnarzt.

Für Gerard Sunnen war es das Schlüsselerlebnis. Als junger Assistenzarzt an einem Krankenhaus in New York sollte er einer Patientin einen Tumor am Arm entfernen. Eigentlich ein harmloser Eingriff, aber die Frau war allergisch gegen chemische Narkosemittel. Sunnen wußte, daß man die Wahrnehmung von Schmerzen auch mit Hypnose beeinflussen kann. Er hatte gehört, daß sogar schon viel schwerere Operationen unter „hypnotischer Anästhesie“ vorgenommen worden waren. Nach anfänglichem Zögern traute er sich – „und alles ging gut“, wie er sich erinnert: „Der Erfolg hat mich tief beeindruckt.“

Heute ist Sunnen Professor für Psychiatrie an der Universität New York – und überzeugter Hypnotherapeut. Warum die meisten Ärzte diese Behandlung nach wie vor ignorieren, ist ihm rätselhaft. Gerade bei Schmerzen ist die Wirksamkeit von Hypnose eindrucksvoll dokumentiert. Schon vor 150 Jahren, als es noch keine chemischen Narkotika gab, operierte der Engländer James Esdaile in Indien über 1000mal hypnotisierte Patienten, von Star-Operationen – der Entfernung getrübter Augenlinsen – bis zu Penis-Amputationen. Aber auch Esdaile konnte nicht verhindern, daß das Wissen um die Wirkung der Hypnose verlorenging, als ab 1850 chemische Betäubungsmittel wie Äther, Chloroform und Lachgas eingeführt wurden.

Auch heute gehört Hypnose nicht zum therapeutischen Alltag. Doch bei allen Formen von Schmerzen wird sie immer häufiger eingesetzt: etwa gegen chronische Rückenschmerzen, Arthritis, bei schweren Verbrennungen, gegen Spannungskopfschmerzen, Migräne, Menstruationsbeschwerden und Wundschmerzen nach Operationen. Ängstliche Menschen lassen sich in Trance ganz entspannt die Zähne ziehen. Dabei ist Deutschland mit höchstens 1000 hypnotherapeutisch geschulten Zahnärzten – von 70000 – noch ein Entwicklungsland. In Schweden hat die Hälfte aller Zahnärzte eine Hypnoseausbildung, in den USA ein Drittel. „Der Patient lernt, die Zahnbehandlung als weniger angstauslösend und schmerzbereitend wahrzunehmen“, meint Dr. Albrecht Schmierer, Präsident der Deutschen Gesellschaft für zahnärztliche Hypnose (DGHZ) in Stuttgart. Oder bilden sich die Patienten die Wirkung der Hypnose nur ein?

Prof. Reza Schirmohammadi war viele Jahre Chefarzt der Intensiv- und Anästhesieabteilung an einer Klinik in Schleiden in der Eifel, bevor er in Köln eine eigene naturheilkundliche Praxis eröffnete. Er gehört zu den führenden Schmerzexperten in der Deutschen Gesellschaft für Hypnose (DGH). Und er kennt die üblichen Vorbehalte.

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Darum bittet er seine Patienten, bevor er sie zum ersten Mal in Trance versetzt, grundsätzlich um Zustimmung zu einem kleinen Experiment. Wenn er sicher ist, daß sie sich in Trance befinden, piekst er sie mit einer Nadel in den Arm. Er bittet eigens die Arzthelferin als Zeugin hinzu, verschließt die Wunde mit einem Pflaster und dokumentiert das Ganze in einem Videofilm.

Bislang habe sich noch kein Patient an den Schmerzreiz erinnern können. Und spätestens, wenn er ihnen das Video zeige, seien sie von der Realität der Trance überzeugt, sagt Schirmohammadi. Er selbst arbeitet vor allem bei chronischen Bandscheibenvorfällen und anderen Wirbelsäulenproblemen mit Hypnose. Manche Patienten geleitet er in Trance auf den Gipfel eines Berges. Er läßt die Erde und die Sorgen hinter ihnen immer kleiner werden, bis sie mit einem starken, „majestätisch stabilen“ Kreuz auf die Erde zurückkehren. Gerade bei sehr religiösen Menschen könne diese Vorstellung sogar eine doppelte Bedeutung haben. Andere führt er zum Beispiel geistig in eine Küche, bittet sie, den Herd einzuschalten und auf die heiße Platte eine Pfanne zu stellen, in die sie ein Stück kalte, feste Butter geben sollen. Die Patienten sollen genau beobachten, wie die Butter zu schmelzen beginnt. Wenn sie ihm signalisieren, daß sie dieses Bild deutlich vor Augen haben, wiederholt er die Szene – nur daß sie in die schmelzende Butter dieses Mal auch ihren Schmerz hineingeben sollen. Manchmal läßt er sie auf die feste Butter in Gedanken sogar die Worte „meine Migräne“ oder „mein Rückenschmerz“ schreiben. Während sie sich vorstellen, wie die Butter schmilzt, erklärt er, wie nun auch der Schmerz zergeht und statt dessen eine „heilende Kraft“ in den Kopf oder die Wirbelsäule fließt. Irgendwann – der eine früher, der andere später – kehrt der Patient aus der Trance zurück und stellt fest: „Ich spüre keinen Schmerz mehr.“

Wer mit anerkannten Hypnoseärzten spricht oder die Fachliteratur durchstöbert, stößt schnell auf ähnliche Fallbeispiele. Da ist die Geschichte von dem Mann, dem amerikanische Ärzte Mitte der achtziger Jahre die Rachenmandeln unter Hypnose entfernten. Während des Eingriffs unterhielt er sich mit den Umstehenden über Fingersignale und Notizen auf einem Schreibblock.

Oder die Geschichte von der Frau, der unter Hypnose die Krampfadern entfernt wurden. Unmittelbar danach soll sie wieder zur Arbeit gegangen sein. Aber beweisen solche Einzelbeispiele die Wirkung von Hypnose in der Schmerztherapie?

Die Frage beschäftigt eine wachsende Zahl von Wissenschaftlern. Von manchen Theorien, wie Hypnose die Schmerzwahrnehmung dämpft, mußten sie schon Abschied nehmen. So etwa von der Vermutung, daß im Zustand der Trance sogenannte Endorphine aktiv werden. Diese Botenstoffe entstehen in der Hirnanhangdrüse (Hypophyse), und man weiß, daß sie – ähnlich wie Morphium – Schmerzen lindern. Mittlerweile gilt die Endorphin-Theorie als erledigt: Bei Versuchspersonen blieb die Wirkung der Hypnose auch dann bestehen, wenn sie gleichzeitig ein Medikament bekamen, das die Wirkung der Endorphine aufhebt.

Um so ergiebiger waren Experimente mit Hirnstrommessungen und modernen bildgebenden Verfahren. Unter „hypnotischer Anästhesie“ kommt es zu typischen Veränderungen in Gehirnarealen, in denen Schmerzreize verarbeitet werden.

Bei freiwilligen Testpersonen, denen in Trance Schmerzen zugefügt wurden, beobachtete Helen Crawford, Psychologin an der Universität Blacksburg im US-Bundesstaat Virginia, eine erhöhte Durchblutung speziell in vorderen Hirnregionen. Sie hält es für möglich, daß das hypnotisierte Gehirn Schmerzreize einfach für „irrelevant“ erklärt. Der Schmerz wird registriert – aber nicht gefühlt.

Herausragende Bedeutung soll schließlich eine Beobachtung haben, die Prof. Brian D. Kiernan 1995 an der Universität von Virginia machte. Er hatte einen bestimmten Reflex im Rückenmark untersucht, der normalerweise durch Schmerzreize ausgelöst wird. Das Ergebnis war eindeutig. Bei Menschen in Trance ist dieser Schmerzreflex wesentlich weniger ausgeprägt als bei Kontrollpersonen. Mehr noch: Je schwächer der Reflex, desto geringer war auch der subjektiv empfundene Schmerz, von dem die Probanden berichteten – eines der bislang deutlichsten Indizien dafür, daß es unter Hypnose zu einer echten Linderung von Schmerzen kommt und sich Menschen diesen Effekt nicht nur einbilden.

Trotzdem sei die Hypnose immer „noch weit davon entfernt, völlig verstanden“ zu sein, räumt Prof. Burkhard Peter ein, Vorstandsmitglied der Milton-Erickson-Gesellschaft für Klinische Hypnose in München. Er warnt mit Nachdruck vor unrealistischen Erwartungen. Dazu zählt er etwa die irrige Annahme, durch Hypnose könne und müsse immer eine „vollkommene und dauerhafte“ Schmerzfreiheit erreicht werden. Oder die unsinnige Vorstellung, wonach „selbst in aussichtslosen Krebsfällen durch Hypnose noch Heilung möglich“ sei.

Im fortgeschrittenen Stadium von Krebs kann Hypnose aber die Lebensqualität verbessern, so daß die Kranken länger ein möglichst schmerzfreies Leben führen. Die Wirksamkeit erkannte inzwischen sogar ein Komitee der obersten US- Gesundheitsbehörden an. Als typisches Beispiel nennt Gerard Sunnen einen 55jährigen Patienten mit metastasierendem Dickdarmkrebs und Dauerschmerzen im Beckenknochen. Ihm verschafften die Ärzte mit der klassischen „Handschuh-Anästhesie“ Erleichterung. Dazu wurde ihm in Trance das Bild eines über die Hand gestülpten kalten Handschuhs suggeriert, der die Hand gefühllos macht. Der Patient lernte, diese Unempfindlichkeit auf das schmerzende Becken zu übertragen, indem er es mit der „anästhesierten“ Hand berührte. Danach spürte er die Schmerzen nicht mehr so stark.

Auch die Qualität der Schmerzwahrnehmung kann man unter Hypnose steuern. „Wenn ein Schmerz als spitz und stechend empfunden wird“, erklärt Burkhard Peter, dann könne man durch entsprechende innere Bilder versuchen, „diese Spitze stumpf zu machen. Bei einem ziehenden Schmerz wird die Spannung reduziert, einen brennenden Schmerz lindert die Vorstellung von Abkühlung.“

Schmerzen können auch geistig vom restlichen Körper isoliert werden, so daß der Patient sie als „losgelöst“ erlebt. Diese Methode der „Dissoziation“ hat sich vor allem bei Schmerzen in Armen und Beinen bewährt. Oder der Therapeut versetzt den Patienten gedanklich in eine Zeit, die noch frei von Schmerzen und mehr mit angenehmen Erfahrungen verbunden war. „Altersregression“ heißt dieses Verfahren, mit dem man besonders die psychologischen Folgen schwerer Schmerzzustände aufzufangen versucht – Verzweiflung, Hilflosigkeit und die Angst vor dem Tod bei vielen Krebspatienten.

Doch Vorsicht bleibt, wie bei jeder Hypnose, auch in der Schmerztherapie geboten: Einen Rheumapatienten, der außerdem an Heuschnupfen leidet, in seiner Vorstellung ausgerechnet auf eine blühende Sommerwiese zu versetzen, um ihm im Zustand der Trance ein Gefühl der Sorglosigkeit zu vermitteln, wäre ein peinlicher Mißgriff. Welche Hypnosetechnik richtig ist, hängt nicht nur von der Krankheit, sondern auch von der individuellen Krankheitsgeschichte ab. Unabdingbar ist die genaue Diagnose. Schmerzen sind häufig ein Warnsignal für schwere Erkrankungen. Wer Schmerzattacken im Unterbauch nur mit Hypnose angehen würde und dabei einen Blinddarmdurchbruch oder einen Tumor übersähe, hätte „einen schlimmen Kunstfehler begangen“, mahnt Schirmohammadi.

„Das wichtigste Argument gegen die Hypnose in der Medizin ist der erhebliche Zeitaufwand, den sie braucht“, erklärt der Stuttgarter Zahnarzt Albrecht Schmierer. Er versteht die Hypnose vor allem als „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Techniken zur reinen Entspannung und zum Abbau von Ängsten gehören in seiner Praxis zum Alltag. Auch bei Kindern setzt er sie routinemäßig ein. Bei den meisten Patienten genüge die Anwendung eines Hypnose-Tonbandes, „um sie in eine angenehme Trance zu versetzen“. Bei echten Spritzenängsten oder Würgereflexen kann sich die Vorbereitung des Patienten aber auch über Wochen und Monate erstrecken. Operationen ohne jede chemische Narkose bleiben bei ihm die Ausnahme. Für sie würden sich ohnehin nur die rund 10 Prozent der Bevölkerung eignen, die als „hochsuggestibel“ gelten und in einen Zustand der „Tiefentrance“ abgleiten können. Doch bei rund 80 Prozent der Patienten lasse sich erreichen, daß sie Schmerzen weniger deutlich spüren, so daß „in der Regel ein Viertel der üblichen Dosis an Lokalanästhetika genügt, um völlige Schmerzfreiheit unter Hypnose zu erzielen“.

Auch bei anderen ärztlichen Eingriffen haben sich Hypnose und Schulmedizin bereits erfolgreich ergänzt – bei hypnosegestützten Bronchoskopien, Arbeiten mit dem Herzkatheter, Knochenmarktransplantationen und der geistigen Vorbereitung auf große Operationen. Sie bezweifle keineswegs die hohe Kunst der Schulmedizin, sagt Judy Hamilton. „Aber ich weiß, daß auch der Geist ein mächtiges Werkzeug ist“, ergänzt die Hypnotherapeutin, bei der im April 1997 ein bösartiger Tumor an der linken Niere diagnostiziert wurde. Zwei Wochen später sollte sie operiert werden. Nachdem sie vergeblich versucht hatte, ihren Angstphantasien mit einer Selbsthypnose zu begegnen, konsultierte sie den Hypnotherapeuten einer Klinik von New Orleans. Ihm gelang es, ihr durch positive Bilder die Angst vor dem Eingriff zu nehmen. Sie kam mit einer sehr kleinen Dosis von Schmerzmitteln aus und erholte sich von der Operation überdurchschnittlich schnell.

Solche Trancetherapien zur Beruhigung sind sicher nicht so spektakulär wie die Operationen ohne jede chemische Narkose. Doch gerade sie eröffnen für seriöse Hypnotherapeuten ein weites Betätigungsfeld. Prof. Walter Bongartz, Hypnoseforscher an der Universität Konstanz und Präsident der International Society of Hypnosis, fand erst vor kurzem neue Hinweise, daß die Hypnose auch das Immunsystem stimuliert.

Daß ein Hypnotisierter die Gerinnungseigenschaften seines Blutes beeinflussen und so eine Wunde schneller schließen kann, gilt unter den Therapeuten als selbstverständlich. Sogar Wehenschmerzen soll Hypnose lindern können, obwohl dies nach strengen wissenschaftlichen Kriterien bislang nicht erwiesen ist. Geburten unter Hypnose sollen aber weniger lange dauern, mit geringeren Folgewirkungen.

Vermutlich wäre Hypnose wirklich die einzige gefahrlose Form der Anästhesie für Mutter und Kind. Doch obwohl sich Schwangere die Umstände, unter denen sie ihre Kinder zur Welt bringen möchten, heute sehr bewußt auswählen, brauchen die Gynäkologen kaum zu befürchten, daß sie demnächst ein allgemeiner Trend zur Geburt unter Hypnose überrollt.

Das Beispiel Geburtshilfe zeigt, daß Schmerzlinderung durch Hypnose eben nicht „auf Knopfdruck“ funktioniert. Um die Frauen so konditionieren zu können, daß sie den Wehenschmerz entspannt ertragen, empfehlen Fachleute bis zu 20 Übungssitzungen. Und weil es unwahrscheinlich scheint, daß ein erfahrener Hypnotherapeut pünktlich zur Niederkunft zur Stelle ist, müßte die Schwangere die Kunst der Selbsthypnose lernen.

Daß sich Schmerzen in Trance grundsätzlich beeinflussen lassen, ist ernsthaft nicht zu bestreiten. Nur orientiert sich die Hypnotherapie grundsätzlich am einzelnen Menschen, so daß sie niemals ein Standardwerkzeug sein wird wie die Schmerzpille. Ob man ihre Wirkmechanismen jemals vollständig durchschauen wird, weiß heute keiner. Doch sie hat sich der Schulmedizin zuweilen als überlegen gezeigt. Sogar langjährige Phantomschmerzen sind unter Hypnose verschwunden. Richard Neves, Präsident der amerikanischen Gesellschaft für Hypnotherapie in Kalifornien, fand für die Wirkung einen bildhaften Vergleich: Wo er früher den chirurgischen Hammer eingesetzt habe, um vernarbtes Nervengewebe in Amputationsstümpfen zu entfernen oder Nervenbahnen zu blockieren, erscheine ihm nun die Hypnotherapie im Vergleich dazu „leicht wie eine Feder“.

Wer zahlt?

Hypnose bei einer medizinischen oder psychotherapeutischen Behandlung kann teuer werden. Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten bei der Abrechnung: die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung, die Leistungen von Privatversicherungen, die freie Vereinbarung zwischen Arzt und Patient. Die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen sind in einer Liste von Behandlungsgebühren erfaßt, dem „einheitlichen Bewertungsmaßstab“ (EBM). Jede ärztliche Handlung wird dort mit Punkten bewertet, zum Beispiel die „Behandlung einer Einzelperson durch Hypnose“ unter Position 858 mit 375 Punkten. Die Punkte werden in Mark und Pfennig umgerechnet, wobei der Wert eines Punktes je nach Quartal und Region schwanken kann, zwischen 4 und 13 Pfennig etwa. Der Grund dafür ist das Kassenbudget: Für jede Behandlungsart steht jährlich nur eine bestimmte Summe zur Verfügung. Wird viel hypnotisiert, sinkt der Punktwert für den einzelnen Arzt. Eine Hypnose kann dem Kassenarzt also zwischen 15 und 50 Mark bringen. Die Privatkassen rechnen nach der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte ab (GOÄ, für Zahnärzte GOZÄ). In der GOÄ bringt ein Punkt 11,4 Pfennig, in der GOZÄ 11 Pfennig. Hier ist die Hypnosebehandlung – Position 845 – mit 150 Punkten festgesetzt. Nach der GOÄ darf ein Arzt aber Behandlungen je nach Komplikationsgrad nicht nur einfach, sondern bis zum 3,5- fachen abrechnen. Er kann somit der Kasse für eine Hypnose zwischen 17, 20 und 59,85 Mark in Rechnung stellen. Die meisten Ärzte – ob Zahnärzte oder Psychotherapeuten – streben jedoch eine Privatvereinbarung mit ihrem Patienten an. Dabei sind Stundensätze für die Hypnose zwischen 100 und 450 Mark möglich – je nach Region und Qualifikation.

Irene Meichsner

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Zö|no|bi|um  〈n.; –s, –bi|en〉 1 Kloster 2 〈Biol.〉 Vereinigung einzelliger Pflanzen od. Tiere ... mehr

Py|thon|schlan|ge  〈f. 19; Zool.〉 Angehörige einer Unterfamilie eierlegender Riesenschlangen: Pythonidae [nach dem von Apollo getöteten Ungeheuer der grch. Sage]

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