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Gesundheit|Medizin

Gutes Hören verbindet – Wie moderne Technik den Hörsinn unterstützt

Symbolbild Hörgerät
(Bild: Geers)
Die Lieblingsmusik, das Lachen eines geliebten Menschen oder der Klang der Natur schenkt viel Lebensqualität. Wenn der Hörsinn jedoch eingeschränkt ist, dann wird es schwierig, Gesprächen zu folgen und das Schöne rundum zu genießen. Wichtige Signale, wie zum Beispiel ein Klingeln oder die Klänge des Waldes, können nicht vollständig wahrgenommen werden. Ein optimal angepasstes Hörgerät bringt neue Lebensfreude und Wohlbefinden mit sich. Moderne Technik auf kleinstem Raum verleiht dem Träger ein zufriedenes Lebensgefühl, während dezentes Design das Hörgerät fast unsichtbar macht.

Moderne Hörgeräte für ein unbeschwertes Leben

Der digitale Fortschritt macht es möglich, moderne Hörsysteme mit einer hochentwickelten Technik anzufertigen. So stellen führende Hersteller wie Geers ein Hörgerät individuell auf die bestehende Höreinschränkung und das persönliche Bedürfnis des Nutzers ein. Da jeder Mensch den Hörverlust anders wahrnimmt, ist ein individuell angepasstes Hörsystem notwendig. Moderne Geräte sind mit Automatikprogrammen für unterschiedliche Situationen ausgestattet. Die verschiedenen Funktionen mindern störende und verstärken relevante Geräusche. Auch Rückkopplungsgeräusche gehören mit einem Hörsystem der Vergangenheit an. Welche Technik steht dahinter und wie funktionieren die Geräte? Diese Aspekte werden im Folgenden genauer unter die Lupe genommen.

So funktioniert ein modernes Hörgerät

Hörsysteme sind in der heutigen Zeit Hochleistungscomputer, die mithilfe neuester Technologien auf die persönlichen Bedürfnisse der Betroffenen angepasst werden. Neben dem hohen Tragekomfort bieten Hörgeräte auch ansprechende Designs. Die Energieversorgung läuft über Batterien oder Akkus.

Das Hörgerät besteht aus drei Hauptkomponenten: Prozessor, Lautsprecher und Mikrofon. Das Mikrofon fängt die Umgebungsgeräusche ein und leitet diese an den Prozessor weiter. Der Prozessor verstärkt die eingehenden Töne und wandelt die Geräusche in elektrische Signale um. Daraufhin leitet der Lautsprecher die Signale zum Ohr der Person weiter. Jetzt kann der Betroffene den Schall klar und deutlich wahrnehmen.

Die drei Arten der Hörsysteme

Es gibt drei unterschiedliche Systeme, die je nach Beschaffenheit hinter oder im Ohr sitzen. Nutzt der Betroffene ein Im-Ohr-Gerät, dann befinden sich alle drei Teile in einem kleinen Stück, welches im Innenohr getragen wird. Das klassische Hinter-dem-Ohr-Gerät ist so aufgebaut, dass alle Komponenten hinter dem Ohr sitzen. Ein dünner Schallschlauch sorgt für den Signaltransport zum Ohrstück des Gerätes. In ähnlicher Weise arbeitet das Receiver-in-Channel-Gerät (=RIC). Der Verstärker und das Mikrofon liegen hinterm Ohr, der Lautsprecher sitzt im Ohr. Durch diesen Aufbau ist ein RIC-Gerät kleiner als ein Hinter-dem-Ohr-Gerät.

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Ein Hörakustiker findet heraus, welches der drei Hörgerätesysteme am besten geeignet ist. Dabei achtet der Fachmann beispielsweise auf die Beschaffenheit des Gehörgangs. Ein Im-Ohr-Hörgerät kann ungeeignet sein, wenn der Gehörgang zu schmal ist. Um ein ideales Hörempfinden zu ermöglichen, verstärken die digitalen Hörsysteme die Signale und reduzieren gleichzeitig störende Geräusche.

Hörgeräte sind Multitalente

Hörsysteme können viel mehr, als einfach nur das Verstärken von Geräuschen. Ein Mensch, der unter Schwerhörigkeit leidet, hört nicht nur alles leiser, vielmehr bedeutet Schwerhörigkeit, dass ein Geräusch nicht eindeutig bemerkt und Gesagtes nicht mehr verstanden wird. Umgebungsgeräusche treten infolgedessen brummender oder schriller auf. Das führt wiederum dazu, dass die Signale schmerzhaft oder zumindest unangenehm wahrgenommen werden. Deshalb ist es für ein besseres Hören nicht ausreichend, lediglich die Geräusche lauter zu vermitteln.

Die optimale Lautstärke

Personen mit Höreinschränkung nehmen Signale erst ab einer gewissen Lautstärke wahr. Demnach müssen die Töne lauter sein als bei Menschen ohne Hörminderung. Jedoch wäre eine Rettungswagensirene kaum auszuhalten, wenn alle Geräusche lauter gestellt werden. Deshalb ist es bei der Hörgeräteanpassung wichtig, eine sogenannte Unbehaglichkeitsschwelle festzustellen. Die Schwelle beschreibt den Pegel, ab dem die Töne als störend empfunden werden.

Der präzise Frequenzbereich

Eine optimales Hörsystem verstärkt gezielt Frequenzen, die nicht oder undeutlich gehört werden. Moderne Hörgeräte sind in der Lage, den bestehenden Hörverlust in verschiedenen Frequenzbereichen genau auszugleichen. Eine große Herausforderung für Mensch und Technik ist das Entfernen des störenden Schalls. In belebten Räumen erfolgt das Herausfiltern der Stimme des Gesprächspartners, auch bei Menschen ohne Höreinschränkung, unter sehr vielschichtigen Prozessen. Digitale Hörhilfen sind mit besonderen Funktionen ausgestattet, die zu einer erheblichen Verbesserung des sprachlichen Verstehens führen.

Die vielseitigen Funktionen

Gute Hörgeräte meistern auch herausfordernde Situationen, wie zum Beispiel Restaurantgespräche. Unterschiedliche Hörprogramme reagieren gezielt auf verschiedene Gegebenheiten. Des Weiteren unterdrücken die Funktionen das Rückkopplungspfeifen. Mithilfe der Programme ist der Betroffene in der Lage, mehrere Frequenzkanäle ganz nach den individuellen Bedürfnissen einzustellen.

Gesund und mitten im Leben – die Vorteile eines Hörgeräts

Wenn Menschen trotz Höreinschränkung gut am sozialen Leben teilnehmen können, trägt das Hörgerät zu einem harmonischen Lebensgefühl bei. Ohne Hörgerät wären die damit einhergehenden Einschränkungen ein großes Problem. Die Alltagssituationen, die für Normalhörende selbstverständlich ablaufen, werden für Hörgeschädigte zur immensen Herausforderung. Infolgedessen kommt häufig ein Vermeidungsverhalten zum Vorschein, wie zum Beispiel das Umgehen von Gesprächen und der Rückzug in die eigenen vier Wände. Die Menschen möchten sich nicht die Blöße geben, ständig nachfragen zu müssen. Dadurch ergeben sich große berufliche Nachteile sowie Missverständnisse und Konfliktsituationen mit anderen. Diese Nachteile sind mit einem modernen Hörgerät gut zu umgehen, denn Hörgeminderte können ihre Arbeit meist völlig problemlos ausüben. Findet eine frühzeitige Versorgung mit einem ideal eingestellten Hörgerät statt, fühlt sich die Person im beruflichen sowie sozialen Umfeld integriert und anerkannt.

Ein Hörgerät schützt auch vor vielen gesundheitlichen Konsequenzen, die mit einer unversorgten Höreinschränkung einhergehen. Die fortlaufende Anstrengung, trotz Hörminderung alles aufnehmen zu wollen, führt oft zu starker Erschöpfung und vor allem zu Stress. Das Risiko, an einer Depression zu erkranken, steigt deutlich. Forschungsergebnisse zeigen, dass die Gefahr von Unfällen und eines kognitiven Verfalls bei Schwerhörigen steigt, wenn keine Hörhilfe genutzt wird. Ein modernes Hörsystem verbessert das soziale, physische und psychische Wohlbefinden.

Fazit: Die Gesundheit ist der Schlüssel zum Lebensglück

Das Gehör ist einer der wichtigsten Sinne. Deshalb ist es bedeutend, auf die Gesundheit des Gehörs zu achten und bei Problemen umgehend einen HNO-Arzt oder Hörakustiker aufzusuchen. Folgendes Zitat von Arthur Schopenhauer bringt es auf den Punkt: Die Gesundheit ist zwar nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.“ Ein modernes Hörgerät ist ein wunderbares Hilfsmittel, um das gesundheitliche Wohlbefinden herzustellen und zu fördern.

06.05.2021

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