Qualität entscheidet über Erholungseffekt
Forscher der Radboud Universität NIjmegen (Niederlande) haben in der Studie “Vacation from work as prototypical recovery opportunity” (PDF-Datei) festgestellt, dass sich Menschen auf Reisen fitter, gelöste, wacher, voller Energie und gesünder fühlen als im Arbeitsalltag. Dabei ist der Erholungseffekt von Kurztrips und längeren Reisen miteinander vergleichbar. Nicht die Länge der Reise ist ausschlaggebend, sondern die Qualität. Es muss also gar nicht ein dreiwöchiger Luxusurlaub in einem fernen Land sein. Stattdessen ist die Urlaubsgestaltung ausschlaggebend. Die folgenden Aspekte tragen besonders effektiv zur Erholung bei:
Echte Begegnungen und Körpernähe
Echte, persönliche Begegnungen mit anderen Menschen tragen erheblich zur Erholung und zum Glücksgefühl im Urlaub bei. Am besten funktioniert die Erholung, wenn wir mit lieben Menschen in die schönste Zeit des Jahres starten. Enge Freunde, Familie und Partner sorgen dabei am ehesten für den Erholungseffekt. Die körperlichen Begegnungen mit Liebespartnern unterstützen die Ausschüttung des Hormons Oxytocin. Dieses wirkt blutdrucksenkend und beseitigt außerdem das Stresshormon Cortisol im Blut. Unterm Strich unterstützen die genannten hormonellen Abläufe das positive Urlaubsgefühl.
Bewegung zelebrieren
Morgens am Strand joggen, die unendliche Weite und natürlich Harmonie des Meeres genießen ist ideal, um den Erholungseffekt zu optimieren. Wer Sport treibt, regt die Produktion des Glückshormon Endorphin an, was eine gute Stimmung erzeugt. Zudem ist Sport ein echter Stresskiller, der sich günstig auf zahlreiche körperliche Funktionen auswirkt. Urlauber, die sich ganz und gar diesem positiven Gefühl hingeben und es mit allen Sinnen genießen, ziehen den höchsten Erholungseffekt aus ihrer täglichen Bewegungseinheit.







