Anzeige
Anzeige

Vorschau - bild der wissenschaft

Die Kraft des Lichts

Treibhaus mit Kunstlicht
(Bild: Bryan Anselm 2016/Redux/laif)
Die fossilen Rohstoffe Öl, Kohle und Erdgas sollen Platz machen für eine klimaneutrale Herstellung von Brenn- und Wertstoffen – der Kern der Energiewende. Möglich wäre das, wenn sich Sonnenlicht, CO2 und Wasser durch künstliche Photosynthese nutzbar machen ließen – durch den Prozess, mit dem auch Pflanzen und Algen Energie gewinnen. Die Idee ist nicht neu, doch erst jetzt rückt ihre Realisierung in greifbare Nähe – zum Beispiel dank künstlicher Zellen, die das Sonnenlicht viel effizienter nutzen als echte Pflanzen, oder mithilfe von maßgeschneidertem Licht. Das Potenzial ist gewaltig, etwa in der Produktion von „grünem“ Wasserstoff oder umweltschonenden Düngemitteln, Medikamenten und Kosmetika.

Weitere Themen in der Dezember-Ausgabe:

Astrobiologie
Lebenszeichen auf der Venus?
Die Entdeckung von Monophosphan in der Atmosphäre unseres Nachbarplaneten hat jüngst für große Aufregung gesorgt. Denn dieses Phosphor-Wasserstoff-Molekül kann unter den bekannten chemischen Bedingungen in dieser Konzentration nicht auf der Venus entstehen – das Bild zeigt eine UV-Aufnahme. Auf der Erde wird Monophosphan von Bakterien erzeugt und gilt als Biomarker für Exoplaneten, als Indikator für möglicherweise vorhandenes Leben. Gibt es also Mikroben in den Schwefelsäure-Wolken unseres Schwesterplaneten? Lesen Sie, was die Astrobiologen darüber wissen.

Geruchssinn
Wie riecht das Gehirn?
Nicht mehr riechen zu können, ist ein frühes Symptom bei vielen an Covid-19 erkrankten Menschen. Was geschieht dabei im Gehirn? Und wie funktioniert überhaupt der Geruchssinn? Forscher verstehen immer besser, wie das Gehirn Gerüche verarbeitet und sie mit Emotionen oder Erinnerungen verbindet – und wie es dabei zu Fehlern wie Riech-Halluzinationen kommen kann.

Heuschrecken
Unersättliche Fressmaschinen
Eine Naturkatastrophe biblischen Ausmaßes sucht Teile von Afrika, Arabien und Asien heim: Riesige Wanderheuschrecken-Schwärme fressen dort ganze Landstriche kahl. Was macht die sonst harmlosen Grashüpfer zu scheinbar unersättlichen Fressmaschinen? Und wie lässt sich die Bedrohung durch die Heuschrecken bekämpfen? Forscher suchen nach Lösungen.

Das nächste Heft erscheint am 17. November 2020.

Anzeige
Anzeige

bild der wissenschaft | Aktuelles Heft

Anzeige

Dossiers

Aktueller Buchtipp

Sonderpublikation in Zusammenarbeit  mit der Baden-Württemberg Stiftung
Jetzt ist morgen
Wie Forscher aus dem Südwesten die digitale Zukunft gestalten

Wissenschaftslexikon

Be|ta|re|zep|to|ren|blo|cker  〈m. 3; Pharm.〉 Substanz bzw. Medikament, das eine Hemmwirkung auf bestimmte Rezeptoren ausübt, z. B. bei Bluthochdruck

Ae|ro|kli|ma|to|lo|gie  〈[ae–] f. 19; unz.〉 Klimatologie der freien Atmosphäre [<lat. aer ... mehr

Über|blick  〈m. 1〉 1 weite, umfassende Aussicht (auf eine Landschaft, ein Gelände) 2 〈fig.〉 Kenntnisse in großen Zügen (von einer Sache, einem Gebiet) ... mehr

» im Lexikon stöbern
Anzeige
Anzeige